LSB Presseinformation: NRW-Zuwachs beim Deutschen Sportabzeichen als Motor für Bewegung und Gemeinschaft

SSB Hamm und KSB Borken an der Spitze – 100-jähriger Johann Otte als ältester Teilnehmer ausgezeichnet

Münster (03. Juli 2026) – Mit einem Plus von 10.800 Auszeichnungen haben sich die Menschen in Nordrhein-Westfalen in 2025 wieder verstärkt dem Deutschen Sportabzeichen gewidmet, das seit Jahrzehnten für Fitness, Vielseitigkeit und persönlichen Ehrgeiz steht. Insgesamt kommt NRW in der aktuellen Statistik auf 157.720 verliehene Fitnessorden, ein Zuwachs von 7,36 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die abnahmestärksten Altersklassen bildeten Kinder im Alter von acht und neun Jahren sowie Erwachsene zwischen 55 und 59 Jahren. „Das Deutsche Sportabzeichen zeigt eindrucksvoll, dass Bewegung keine Frage des Alters ist und bleiben wird. Es begleitet Menschen oft über einen langen Zeitraum und motiviert dabei immer wieder aufs Neue, aktiv zu bleiben sowie persönliche Ziele zu erreichen“, betont Dr. Eva Selic, Vizepräsidentin Breitensport beim Landessportbund NRW. „Gerade diese besondere Bindung und die individuelle Entwicklung machen den besonderen Wert des Sportabzeichens aus, das zugleich für Gemeinschaft und Teilhabe steht.“

Der 100 Jahre und 60 Sportabzeichen: Johann Otte wird von Andrea Milz, Dr. Eva Selic und Tilman Fuchs beglückwünscht.

Vor diesem Hintergrund würdigte der Landessportbund NRW am 03. Juli (Freitag) im GOP-Varieté in Münster die beeindruckenden Leistungen des Sportabzeichen-Jahres 2025. Im feierlichen Rahmen ehrten neben LSB-Vizepräsidentin Dr. Eva Selic auch Andrea Milz (Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen), LSB-Vorstand Tobias Knoch sowie Tilman Fuchs (Oberbürgermeister der Stadt Münster) zahlreiche engagierte Sportlerinnen und Sportler sowie die erfolgreichsten Stadt- und Kreissportbünde.

Ein besonders bewegender Moment des Tages war die Ehrung von Johann Otte durch NRW-Staatssekretärin Milz. Der 100-Jährige ist bundesweit der älteste Absolvent des Deutschen Sportabzeichens. Im Jahr 2025 legte er bereits zum 60. Mal erfolgreich das Sportabzeichen ab und hat darüber hinaus schon Leistungen für das darauffolgende Abzeichen erbracht. Andrea Milz: „Diese wirklich absolut außergewöhnliche Leistung kann als inspirierendes Beispiel dafür dienen, wie regelmäßige Bewegung Menschen in jeder Lebensphase stärken und begleiten kann.“

Die NRW-Bilanz verzeichnet übrigens exakt 3.102 Zahlträger*innen. Darunter versteht man Sportlerinnen und Sportler, die das Deutsche Sportabzeichen mindestens zehnmal erfolgreich abgelegt haben und dies in fortlaufenden Fünferschritten fortsetzen. Zu diesen besonders treuen Absolvent*innen zählen unter anderem: Frauke Hein (Recklinghausen), Fritz Dreier (Oberberg), Karl-Heinz Foerster (Heinsberg) und Helga Tiemann (Minden-Lübbecke) mit jeweils mittlerweile 65 Sportabzeichen. Noch größere Kontinuität bewiesen Peter Hestermann (Bonn) und Inge Oriwol (München/Bielefeld), die sich die bedeutendste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports bereits zum 70. Mal erfolgreich sicherten.

Insgesamt erreichten 131 Sportlerinnen und Sportler im Jahr 2025 ihr 50., 55., 60., 65. oder 70. Sportabzeichen als offenes Angebot: Die Urkunde kann bereits ab dem sechsten Lebensjahr einmal im Jahr erworben werden und ist für alle zugänglich – unabhängig von individuellen Voraussetzungen oder sportlichem Hintergrund.

Auch im Bereich der Inklusion setzt das Sportabzeichen ein starkes Zeichen: Insgesamt 1.008 Abzeichen wurden an Menschen mit Behinderungen verliehen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu mehr Teilhabe im Sport. Die langfristige Entwicklung unterstreicht die Erfolgsgeschichte in Nordrhein-Westfalen: Seit 1950 wurden insgesamt 11.862.439 Sportabzeichen verliehen.

Stadtsportbund Münster und Sportamt Münster mit den anderen Preisträgern der Stadt- und Kreisportbünde

Neben den individuellen Ehrungen standen auch die Abnahmezahlen der Stadt- und Kreissportbünde im Fokus. Bei den Stadtsportbünden belegte Hamm den ersten Platz, gefolgt von Münster und Krefeld; als bester Aufsteiger wurde der Stadtsportbund Herne ausgezeichnet. Bei den Kreissportbünden setzte sich Borken an die Spitze vor Gütersloh und Coesfeld, wobei Borken zugleich den Titel des besten Aufsteigers erhielt.

Ein weiterer Höhepunkt des Sportjahres war die Sportabzeichen-Tour 2025. Der fünfte Tourstopp fand am 08. Juli 2025 in Rhede statt, organisiert vom TV Rhede mit Unterstützung des LSB NRW. Rund 1.500 Sportbegeisterte kamen dort zusammen und stellten ihr Können unter Beweis – ein eindrucksvolles Beispiel für die große Begeisterung und den Gemeinschaftsgeist über alle Generationen hinweg.


Fotos: Bernd Thissen

Richtig verhalten bei Sport und Hitze – Hilfreiche Tipps und Materialien

Passend zu den extremen Temperaturen in dieser Woche findest du hier Informationen und Tipps, wie du dich bei Hitze verhalten kannst.

Der DOSB hat auf seiner Webseite unter dem Titel Klimawandel, Gesundheit und Sport fundierte Informationen zusammengetragen und stellt Postkarten und Plakate für Vereine und Verbände zur Verfügung. Mit Unterstützung des Sportamtes hat der Stadtsportbund die Plakate drucken lassen. Interessierte Vereine können die Plakate in der SSB-Geschäftsstelle erhalten.

Weitere wertvolle Informationen und Materialien bietet die Stadt Münster über das Gesundheits- und Veterinäramt im Rahmen des Hitzeaktionsplans.

Neben einer Postkartenaktion und einem praktischen Hitzewarner läuft aktuell bis zum 16. Juli eine passende Online-Vortragsreihe mit wöchentlichen Terminen. Weitere Infos gibt es hier.

Schwimmen für das Sportabzeichen

An neun Sportabzeichen-Treffpunkten kann in Münster das Sportabzeichen absolviert werden. Dabei gilt es Herausforderungen aus den Bereichen Kraft, Koordination, Schnelligkeit und Ausdauer zu meistern. In jedem Bereich gibt es auf dem Weg zum Sportabzeichen eine große Auswahl an sportlichen Alternativen. Doch muss in jedem Fall die Schwimmfähigkeit nachgewiesen werden. Das kann im Bereich Schnelligkeit oder Ausdauer geschehen. Oder – falls die Zeiten nicht ausreichen sollten – auch durch 15 Minuten freies Schwimmen.

Absolviert werden kann das zum einen in den münsterschen Frei- und Hallenbädern. Aber auch im Freibad Sudmühle und dem Bürgerbad Handorf werden dafür Termine angeboten. Informationen dazu gibt es hier.

Offene Boule Liga Münsterland startet am 31. Mai

Die Offene Boule Liga Münsterland geht nach erfolgreichem Start in 2025 in diesem Jahr in die zweite Runde. Sie organisiert Wettbewerbe für Boule-Begeisterte außerhalb des Profisports. Die beteiligten Vereine sind der TSV Handorf, DJK Borussia Münster, Klub für Kugelsport, Eintracht Münster und der SC Gremmendorf. Aufgrund der erfreulichen Entwicklung des Boulespiels in Münster haben wir die Schirmherrschaft übernommen.

In diesem Jahr werden auf Wunsch aller Beteiligten drei Turniere gespielt. Zu Beginn eines jeden Spieltags werden zwei Partien Doublette gegeneinander gespielt. Das erste und zweite  Siegerteam ermittelt in einer dritten Partie den Tagesieger. Für die Offene Boule Liga Münsterland können sich Zweierteams aus Vereinen und freien Spielgruppen melden. Einzelspieler*innen sind ebenfalls  herzlich willkommen. Sie werden per Los zu Zweierteams (Doublette) zusammengestellt. Insgesamt treten an jedem Spieltag 16 Teams gegeneinander an.

Das erste Turnier in diesem Jahr findet am Sonntag, 31. Mai, statt. Weitere Spieltage der Offenen Boule Liga sind der 12. Juli und der 20. September. Start ist jeweils 10 Uhr im Boule Park Borussia Münster an der Greving Straße 32 in Münster. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeteten. Für das Auftaktturnier am 31. Mai können sich Interessierte ab sofort online hier anmelden. Für die weiteren Termine erfolgt die Freischaltung zeitnah unter www.petanque-online.de.

SSB-Geschäftsstelle an den „Brückentagen“ geschlossen

An den „Brückentagen“, den Freitagen nach den Feiertagen Christi Himmelfahrt (14. Mai 2026) und Fronleichnam (4. Juni 2026) bleibt unsere Geschäftsstelle geschlossen. Am jeweils darauf folgenden Montag sind wir dann wieder zu den üblichen Bürozeiten erreichbar.

Gelungene Kooperation von Hauptschule, Teutonia Coerde und SSB

Im Rahmen des Unterrichtprojekts „Sozial Genial“ entwickeln Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Coerde Engagement-Projekte, die sie mit außerschulischen Partnern umsetzen. Dabei lernen Sie in der Praxis ihre fachlichen, sozialen und persönlichen Kompetenzen einzusetzen.

Bei der jüngsten Auflage von „Sozial genial“ arbeiteten auch Sportverein und Schule zusammen. Im Rahmen des Projektes „Coerde in Bewegung“ unterstützten Hauptschule Coerde, Teutonia Coerde und der Stadtsportbund Münster (SSB) interessierte Schülerinnen und Schüler bei ihrem Engagement im Sport. Im Rahmen einer Sporthelfer*innen-Ausbildung erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Planung und Durchführung von Sportangeboten. Dabei wurden Vermittlungsmethoden, Spiele und Übungen kennengelernt, aber auch grundlegende Aspekte von Sicherheitsvorgaben und Aufsichtspflicht vermittelt.

Wichtig dabei: Die Sporthelfer*Innen-Ausbildung fand nicht nur in der Schule statt. Praxisnah wurde auch am Wochenende in der Sporthalle und auf dem Vereinsgelände von Teutonia gearbeitet. Zudem wurde bei Sportangeboten des Vereins hospitiert und das Erlernte ebenso bei Einsätzen etwa im Rahmen der „Offenen Turnhalle“, unter Aufsicht von Übungsleitungen, angewandt.

Die Organisatoren sehen durch die Arbeit im lokalen Netzwerk und die sofortige Einbindung des lokalen Sportvereins einen besonderen Vorteil. Die Teilnehmenden kommen direkt mit dem Sportverein in Kontakt und können die Schülerinnen und Schüler, in Abhängigkeit von Ihrem persönlichen Interesse und der eigenen zeitlichen Verfügbarkeit in das für die Sporthelfenden passende Angebot einbinden. So kann der Übergang in das sportliche Ehrenamt gelingen. Deshalb wird an einer Wiederholung des erfolgreichen Formats gearbeitet.

Sporthelfende sorgen an Schulen etwa für bewegte Pausenangebote. Aber auch in Sportvereinen sind sie aktiv – bei der Unterstützung von Übungsleitenden und Trainerinnen und Trainern. Interessierte im Alter von 13 bis 17 Jahren können sich im Rahmen entsprechender Kurse ausbilden lassen und so einen ersten Schritt auf dem Weg zu Übungsleitenden sowie Trainerinnen und Trainern absolvieren.

Sportabzeichen-Saison in Münster offiziell eröffnet

Die Sportabzeichen-Saison in Münster ist offiziell eröffnet: Bürgermeister Klaus Rosenau gab jetzt den traditionellen „Startschuss“ (Bild oben). Anlässlich des 100. Geburtstags des TSV fand der nicht wie üblich auf der Sentruper Höhe sondern in Handorf statt. Umso mehr freute sich Martin Heep, Vorsitzender des TSV Handorf,  über den Besuch auf der neuen Anlage. Dort waren neben dem Team und „Stammkunden“ des heimischen Treffpunkts zahlreiche Gäste, auch aus Politik und Verwaltung, zu Gast.

„Schön, dass so viele Menschen dabei sind“, zeigte sich Astrid Markmann aus dem Vorstand des Stadtsportbundes Münster (SSB) begeistert von der regen Resonanz beim Sportabzeichenauftakt. Gemeinsam mit Münsters Sportamt organisiert der SSB in Münster die Möglichkeiten, die sportliche Herausforderung Sportabzeichen an insgesamt neun Treffpunkten in Angriff zu nehmen. Und nach einem Topp-Ergebnis im vergangenen Jahr hoffen die Verantwortlichen nun auf eine erneute Steigerung bei den Teilnehmendenzahlen.

Nach dem symbolischen Startschuss und dem traditionellen Sprint in die neue Saison wurde es dann ernst auf der Anlage des TSV Handorf. Das Handorfer Treffpunkt-Team unterstützte die zahlreichen Sportlerinnen und Sportler mit Rat und Tat bei der Herausforderung Sportabzeichen. Und erste Aktive freuten sich später bereits über Erfolge bei Übungen aus den Bereichen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination.

Interessierte haben nun noch bis in den Oktober Zeit, die Übungen für das Sportabzeichen zu absolvieren. An neun Treffpunkten ist das aktuell in Münster möglich. Weitere Informationen gibt es auch hier.

Hiltrup: Sportanlage Hiltrup-Süd, Westfalenstraße 240. Montags, 18 bis 20 Uhr bis 28. September 2026. Kontakt: Karl Wendland (Mail: kalle.wendland1956@gmail.com)

Nienberge: Sportplatz des SC Nienberge, Feldstiege 45. Jeden 2. Mittwoch von 17.30 bis 19 Uhr vom 13. Mai bis 17. Oktober 2026. Kontakt: Katharina Hieronymus (Mail: Sportabzeichen@djk-sc-nienberge.de / Telefon: 02533-3483)

Sentruper Höhe: Jeweils mittwochs von 17 bis 19 Uhr vom 6. Mai bis 21. Oktober 2026. Kontakt: Per Mail an SportabzeichenSentruperHoehe@mail.de

Handorf: TSV-Sportanlage an der Hobbeltstraße 132. Mittwochs von 18 bis 20 Uhr bis 14. Oktober 2026 (in den Sommerferien nach Absprache). Kontakt: Jessica Bruns (Mail: sportabzeichen@tsv-handorf.de / Telefon 0151 / 10984618)

Roxel: Sportanlage an der Tilbecker Straße. Jeden 1. und 3. Donnerstag von 17 bis 19 Uhr vom 21. Mai bis zum 15. Oktober 2026 (außer an Feiertagen). Kontakt: Johannes Schulze-Everding (0 25 34 / 93 96) und Ingrid Kleinschmidt (0 25 34 / 12 25)

08-Stadion: Donnerstag, 21. Mai, 11. Juni, 2. Juli, 13. August, 3. September sowie am 8. Oktober 2026 jeweils von 17 bis 19 Uhr. Kontakt: Thomas Verlage (Mail: tomverlage@gmail.com / Telefon: 0157 38253361)

Wolbeck: Sportanlage Wolbeck, Brandhoveweg 97. Freitags von 17 bis 19 Uhr vom 8. Mai bis 30. Oktober 2024. Kontakt: Helmut Tewocht (02506 / 1090)

Kinderhaus: Sportanlage des SC Westfalia Kinderhaus, Bernd-Feldhaus-Platz. Jeden 2. und 4. Dienstag zwischen 17.30 und 19 Uhr vom 12. Mai bis 13. Oktober 2026. Kontakt: Daniel Welling (Mail: sportabzeichen@ssb.ms / Telefon, SMS oder Whatsapp: 0157 / 58475678)

Dyckburg: Auf der Sportanlage an der Hobbeltstraße 132 plant das Sportabzeichen-Team der DJK Dyckburg in diesem Jahr verschiedene Einzeltermine. Aktuelle Info hier.

Sportabzeichen an Münsters Schulen immer beliebter

Das Sportabzeichen wird auch an Münsters Schulen immer beliebter: Im vergangenen Jahr stellten sich Schülerinnen und Schüler an 64 Schulen der Herausforderung. Damit wurde die neue Bestmarke aus dem Vorjahr erneut getoppt! Und auch bei der Anzahl der Sportabzeichen gab es eine deutliche Steigerung. 3728 Abzeichen wurden 2025 an Münsters Schulen verliehen. Das waren rund zehn Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor.

Reichlich gute Nachrichten also, die im Rahmen einer Siegerehrung in der Agora des Kinderhauser Bürgerhauses verkündet werden konnte. Bürgermeister Klaus Rosenau, Mechtild Pieper von der den Wettstreit unterstützenden Sparkasse Münsterland Ost sowie Sportamtsleiterin Kerstin Dewaldt und Astrid Markmann aus dem Vorstand des Stadtsportbundes Münster (SSB) überreichten dabei Pokale, Urkunden und Geldpreise. Zahlreiche Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern waren gekommen, um die Ehrungen entgegenzunehmen und sich feiern zu lassen.

„Der Sportabzeichen-Wettbewerb der Münsteraner Schulen ist ein ganz besonderer Mannschaftssport: Jede einzelne Leistung zählt und am Ende feiert ein Schul-Team gemeinsam den Erfolg,“ unterstrich Mechtild Pieper, Vorstandsvertreterin der Sparkasse Münsterland Ost, den Mehrwert des Wettbewerbs. Denn der sorgt im Unterricht von vielen münsterschen Schulen nicht nur für Bewegung. Vielmehr erhalten die die drei erfolgreichsten Schulen in jeder Altersklasse neben Pokal und Urkunde auch einen Geldpreis.

Dirk Henning, beim Stadtsportbund als Projektkoordinator Breitensport auch für die Durchführung des Sportabzeichen-Schulwettbewerbs zuständig, führte durch die Siegerehrung und freute sich über das tolle Resultat. Bemerkenswert dabei das Ergebnis vom „Dauer“-Sieger, der Grundschule Loevelingloh. Die wiederholte den Vorjahreserfolg bei den Grundschulen mit bis zu 200 Schülerinnen und Schüler mit einer Teilnahmequote von bemerkenswerten fast 98 Prozent.

Und mit der Dreifaltigkeitsschule gab es zudem einen „Shootingstar“ bei der Ehrung. Bei der Premiere im Rahmen des Sportabzeichenwettbewerbes reichte es gleich für eine Platzierung in den Top Five der Wertung – ein beachtlicher Erfolg.

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler wurden für ihr achtes und neuntes Abzeichen zusätzlich mit Urkunde und einer Bonuskarte für Münsters Bäder ausgezeichnet.

Dabei scheint das Sportabzeichen auch nachhaltig zu begeistern. So wurden zahlreiche Schülerinnen und Schüler für ihr achtes und neuntes Abzeichen zusätzlich mit Urkunde und einer Bonuskarte für Münsters Bäder ausgezeichnet.

Doch nicht nur die Ehrungen bereiteten den Anwesenden in der Agora des Bürgerhauses Spaß. Für zusätzliche Stimmung sorgten die DanceMinis und die DanceTeens des SC Westfalia Kinderhaus unter der Leitung von Inga Bendiks mit ihren schwungvollen Choreografien auf der Bühne. Und zum Abschluss ließen sich alle noch leckere Muffins schmecken.

Die Ergebnisse des Sportabzeichen-Schulwettbewerbes der Sparkasse Münsterland Ost 2025:

Grundschulen mit bis zu 200 Schüler*innen:
1. Grundschule Loevelingloh (92 Sportabzeichen / 97,87 Prozent), 2. Bodelschwinghschule (165 / 82,91), 3. Pleisterschule (142 / 80,23), 4. Martin-Luther-Schule (185 / 21,62)

Grundschulen mit 201 bis 275 Schüler*innen:
1. Dietrich-Bonhoeffer-Schule (160 / 76,19 %), 2. Paul-Gerhardt-Schule (138 / 68,32%), Marienschule Hiltrup (136 / 63,85), 4. Michaelschule (135 / 50,94), 5. Dreifaltigkeitsschule (89 / 32,48)

Grundschulen mit 276 oder mehr Schüler*innen:
1. Ludgerusschule Albachten (216 / 77,14%) 2. Mauritzschule (220 / 76,39%), 3. Matthias-Claudius-Schule (197 / 68,88%), 4. Ludgerusschule Hiltrup (284 / 66,98%), 5. Peter-Wust-Schule (222 / 56,63%)

Weiterführende Schulen:
1. Mathilde-Anneke-Gesamtschule (558 / 45,26%), 2. Realschule Wolbeck (193 / 41,06%), 3. Gesamtschule Münster-Mitte (203 / 21,88%)

Um in die Wertung zu kommen, müssen mindestens 20 Prozent der Schülerinnen und Schüler einer Schule das Sportabzeichen erwerben. Diese Bedingung erfüllten 2025 17 der 64 teilnehmenden Schulen. Deshalb ist die Zahl der Sportabzeichen in der obigen Auflistung geringer als die Gesamtzahl der verliehenen Sportabzeichen in Höhe von 3728.