Jetzt Tickets für die Gala des Sports im Theater Münster sichern

Neuer Rahmen für die Gala des Sports: Erstmals findet die gemeinsam vom Stadtsportbund Münster mit dem Sportamt organisierte Ehrungsveranstaltung am Sonntag, 19. April 2026, im Theater statt. Beginn ist um 18 Uhr und erfreulicherweise gibt es in diesem Jahr wieder eine große Zahl erfolgreicher münsterscher Sportler*innen zu ehren. Zudem erhalten verdiente ehrenamtlich Engagierte die Friedensreiter-Plakette aus und rücken die Sportabzeichen-Jubilare in den Fokus.
Neben den Ehrungen erleben die Gäste im Großen Haus des Theaters Münster packende Darbietungen und Live-Musik. Und nach dem Ende gegen 20.30 Uhr gibt´s im Foyer zudem reichlich Gelegenheit zum angeregten Gespräch und Austausch.
Das Theater bietet nicht nur den stimmungsvollen Rahmen für die Gala, sondern auch reichlich Raum für Gäste. Deshalb sind Interessierte herzlich eingeladen, dabei zu sein. Tickets zum Preis von 25 € können ab sofort an der Theaterkasse oder online hier erworben werden.

Stellungnahme zu Anschuldigungen des Machtmissbrauches beim Ruderverein Münster

Zu den Anschuldigungen des Machtmissbrauches beim Ruderverein Münster nehmen der Vorstand von Stadtsportbund und Sportjugend Münster wie folgt Stellung:

Der Ruderverein Münster von 1882 e. V. (RVM) hat die seit gut einem Jahr laufende Aufarbeitung der Anschuldigungen gegen seinen Cheftrainer offiziell für beendet erklärt. Der Abschlussbericht liegt dem Stadtsportbund (SSB) Münster nicht vor. Daher können wir hierzu nicht konkret Stellung nehmen.

Wir danken dem seit gut einem Jahr im Amt befindlichen Vereinsvorsitzenden Martin Asholt ausdrücklich für seine Bemühungen, einen möglichst objektiven Aufarbeitungsprozess durchzuführen und dabei auch den Betroffenen Gehör zu schenken. Damit ist Herrn Asholt grundsätzlich etwas gelungen, was aus unserer Warte allen anderen mit der Thematik befassten Organisationen leider nicht gelungen ist.

Bei der nach unserem Wissensstand hohen Anzahl an Meldungen Betroffener müssen wir aber gleichwohl hinterfragen: Wie kann es sein, dass nach einem Entschuldigungsgespräch mit nur einer einzigen betroffenen Person der Aufarbeitungsprozess für beendet erklärt wird? Und warum wird dies ausschließlich per Pressemitteilung kommuniziert? Aus unserer Sicht müsste es neben der Pressemitteilung einen differenzierten Abschlussbericht geben.

Der SSB befürchtet, dass ein solches Vorgehen kein Vertrauen aufbaut, sondern die Wahrscheinlichkeit senkt, dass sich Betroffene bei ähnlichen Vorfällen überhaupt den verantwortlichen Personen in ihrem Verein anvertrauen.

In der Pressemitteilung wird auf die Belastungen hingewiesen, die der beschuldigte Trainer ausgesetzt war. Die Belastung der betroffenen Sportlerinnen und Sportler bleibt jedoch unerwähnt. Wir erwarten, dass die Perspektive der Betroffenen in Abschlussberichten ebenfalls eine hinreichende Berücksichtigung findet. Nur so kann aus unserer Sicht eine glaubhafte Positionierung „Gegen Gewalt im Sport“ erfolgen.

Aktive standen bei Sportwahl des Jahres im Fokus

Die Sportlerinnen und Sportler standen bei der Siegerehrung der WN-Sportlerwahl – unterstützt durch den SSB – in diesem Jahr im Fokus. Bei der fünften Austragung im Jovel stellten die Aktiven in diesmal deutlich kleinerer Runde im Club die Mehrheit der Anwesenden. Sie feierten sich in stimmungsvoller Atmosphäre und ließen den Abend bei Getränken, Gesprächen und Tischfußball-Duellen ausklingen.

Völlig überrascht wurde gleich zu Beginn der Veranstaltung Ute Zahlten vom Moderatoren-Duo Lena Zils und Thomas Rellmann: Sie erhielt den Sport-Oskar 2026 für ihren ehrenamtlichen Einsatz beim USC Münster. Mehr als 30 Jahre ist sie dort aktiv, seit 1995 Vorstands- und Präsidiumsmitglied und seit 2013 Vorsitzende des Jugendausschusses. Bei den USC-Heimspielen ist Ute zumeist die Erste und die Letzte in der Halle und hält im VIP-Raum alle Fäden in der Hand. Zugleich betreut Ute Zahlten noch als Teammanagerin das Zweitliga-Team. Und damit nicht genug, als Jugendwartin ist Ute Zahlten zudem im Westdeutschen Volleyball-Verband aktiv. „Eine verdiente Oskar-Preisträgerin“, waren sich die Aktiven im Jovel-Club einig.

Reichlich Applaus gab es für Ute Zahlten, in der Folge aber auch für die bei der Sportlerwahl erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler. In vier Kategorien wurde abgestimmt, insgesamt 11355 Stimmen während der Abstimmungsphase zu Beginn des Jahres abgegeben.

Zudem wurde auch die Mannschaft des Jahres gekürt. Dabei belegten die Handballerinnen des SC Westfalia Kinderhaus den ersten Platz. Nach einem überraschenden Aufstieg in die Oberliga stehen sie aktuell dort erneut in der Spitzengruppe und haben gute Chancen, erneut eine Klasse höher zu klettern.

Und das sind die Preisträgerinnen und Preisträger:

Sportlerin des Jahres

  1. Pia Schlattmann
  2. Carlotta Schünemann
  3. Julia Tertünte
  4. Marie Sommer
  5. Ingrid Klimke

 

Sportler des Jahres

  1. Paul Viefhues
  2. Manuel Kruse
  3. Gerrit Nieberg
  4. Silas Zahlten
  5. Nils Voigt

 

Juniorsportler*in des Jahres

  1. Johanna Spinzig
  2. Joel Achille
  3. Konstantin Müller
  4. Mareet Maidhof
  5. Sebastian Lenz

 

Mannschaft des Jahres

  1. Westfalia Kinderhaus
  2. USC Münster
  3. SC Preußen Münster
  4. TuS Hiltrup
  5. UFC Münster

 

Trainer des Jahres

  1. Jörg Riethues
  2. Kieran Schulze-Marmeling
  3. Felix Melchers

 

Nachwuchstrainer des Jahres

  1. Tristan Steiner

Dieter Verhoeven im Alter von 97 Jahren verstorben

Ganz gleich, ob als Aktiver, Trainer oder Funktionär – Dieter Verhoeven hat in unterschiedlichsten Bereichen viel für den Sport in Münster getan und erreicht. Jetzt ist er im Alter von 97 Jahren verstorben.
Verhoevens Sportarten waren Handball und Leichtathletik. Während des Studiums schnupperte er dabei sogar „Profiluft“. Beim Aachener Vorortclub TV Scherberg spielte er zu Beginn der 50er Jahre in der damals höchsten deutschen Spielklasse. Mit seinen Laufzeiten als Mittelstreckler gehörte Verhoeven zudem zur westdeutschen Spitze.
Dieter Verhoeven kam 1955 nach Münster und unterrichtete Sport, Deutsch und Sozialwissenschaften an der Wichern-Realschule, der heutigen Realschule im Kreuzviertel. Schon 1956 gründete er den „TuS Real“ und mit seinen Schülerinnen und Schülern gelangen in der Leichtathletik, beim Turnen und im Handball beachtliche Erfolge bei Stadtmeisterschaften und Wettkämpfen. Den Zusammenschluss mehrerer Vereine in Münster zur LG Ratio, mit bekannten Athleten wie Harald Norpoth und Franz-Josef Kemper, unterstützte er intensiv und war Anfang der 70er Jahre auch erster Vorsitzender der Gemeinschaft. Als Fußballtrainer betreute Verhoeven den ESV Münster, im Handball war er nach dem TuS Real noch beim TuS Hiltrup als Spieler bei den „Alten Herren“ gemeinsam mit ehemaligen Schülern und später als Trainer der 1. Mannschaft aktiv.
Zudem qualifizierte er zwischen 1972 und 1992 in unzähligen Lehrgängen Übungsleitende für die Sportvereine. Und auch im Stadtsportbund Münster war Verhoeven aktiv. Insgesamt 30 Jahre als Mitglied und Leiter des Arbeitskreises Ausbildung sowie als Beisitzer im Vorstand.
„Wir danken Dieter sehr für sein umfassendes Engagement“, so der SSB-Geschäftsführer Robin Schneegaß, „und werden seine Verdienste für den Sport auch nach seinem Tod in Erinnerung behalten“.

Mit pinken Armbändern Zeichen gegen Rassismus setzen

Pinke Armbänder waren im vergangenen Jahr sichtbares Zeichen des münsterschen Sports im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus (16. bis 28. März 2026). Unter dem Motto „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ möchte der Stadtsportbund Münster (SSB) auch in diesem Jahr wieder öffentlich sichtbare Zeichen gegen Rassismus im Sport setzen. Und setzt dabei nach der erfreulichen Resonanz im Vorjahr erneut auf auffallende Silikonarmbänder in Pink.

Dank der Unterstützung der Firma Brillux stehen dafür aktuell 5000 pinke Armbänder zur Verfügung, um bei Events und Veranstaltungen sowie im virtuellen Raum Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Münsters Sportvereine sind herzlich eingeladen, sich mit eigenen Aktionen zu beteiligen. Solltet ihr auf Social Media aktiv werden wollen, markiert eure Beiträge bitte mit @pinkgegenrassismus und dem zugehörigen Hashtag #sportbekenntfarbe. Weitere Infos zur Aktion gibt´s hier.

Sportvereine können pinke Armbänder des SSB für ihre Aktionen bei Christan Gerhardt (c.gerhardt@ssb.ms) anfordern.

Geschäftsstellen am Rosenmontag geschlossen

Unsere Geschäftsstelle bleibt an Rosenmontag geschlossen. Der Stadtsportbund Münster und das SportBildungswerk sind erst am Dienstag, 17. Februar 2026, zu den üblichen Geschäftszeiten wieder erreichbar. Wir wünschen allen Närrinnen und Narren schöne Karnevalstage.

Land NRW fördert die Qualifizierung von Übungsleitenden

Ihr sucht Übungsleitende für euren Vereine oder wollte engagierte Betreuerinnen und Betreuer qualifizieren? Dann unterstützt euch in diesem Jahr das Land Nordrhein-Westfalen dabei mit der Übungsleiter*innen-Offensive. Denn damit eine Million Euro stehen zur Verfügung, um die Ausbildung von Übungsleiter*innen, Trainer*innen, Sporthelfer*innen sowie weiterem qualifizierten Anleitungspersonal im organisierten Sport zu fördern. Mit bis zu 500 Euro werden die Teilnahmegebühren für Qualifizierungsmaßnahmen unterstützt, auch mehrere Maßnahmen werden dabei unterstützt. Und die werden unter anderem auch von unserem SportBildungswerk hier in Münster angeboten. Dessen Angebot findet ihr unter dem Punkt Qualifizierung / Ausbildungen 1. Lizenzstufe hier.

Anträge können gemeinnützige Sportvereine, die Mitglied in einem Fachverband und im SSB sind, stellen. Unterstützt werden Qualifizierungsmaßnahmen die 2026 durchgeführt und abgeschlossen werden. Die Antragstellung ist voraussichtlich ab Mitte Februar für Maßnahmen im gesamten Jahr möglich. Weitere Infos gibt es hier.

Da die Nachfrage voraussichtlich groß sein wird, sollten Vereine Interessierte, die die Teilnahme an einer Qualifizierung planen, bereits frühzeitig ansprechen. Zudem werden die Anträge nach Eingangsdatum bearbeitet – schnell sein lohnt sich also!

Die Förderung wird nach Abschluss der Maßnahme und Einreichung der Teilnahmebestätigung sowie Rechnung ausgezahlt. Bereits bei Antragstellung muss eine Anmeldebestätigung zur Ausbildung beigefügt werden.