Neue Rufnummern für die SSB Geschäftsstelle

Foto von Quino Al auf Unsplash

Nach einer Erweiterung der Telefonanlage sind alle Mitarbeiter*innen des Stadtsportbundes ab sofort unter eigenen Rufnummern erreichbar.

Die aktuellen Erreichbarkeiten finden Sie wie gewohnt hier auf unserer Webseite.

Unter den bisherigen Rufnummern 3033-4 und 3033-5 erreichen Sie uns natürlich weiterhin.

PINK gegen Rassismus – der Stadtsportbund setzt ein Zeichen

PINK gegen Rassismus

Mit einer farbenfrohen Aktion setzt der Stadtsportbund Münster zum Abschluss der Ausstellung Zwischen Erfolg und Verfolgung ein leuchtendes Zeichen gegen Diskriminierung und Rassismus und für Offenheit und Toleranz im Sport an der Überwasserkirche.

Farbe bekennen für Offenheit und Toleranz

Als einer der Veranstalter der Ausstellung, die den Münsteraner*innen vom 25.6. bis zum 25.7. die Biografien von 17 herausragenden jüdischen Sportler*innen näherbringt, hat der SSB eine besondere Aktion umgesetzt:

Mit aufgespannten pinken Schirmen stellen sich ehrenamtliche und hauptberufliche Mitarbeiter*innen des SSB Münster sowie ausgewählte Vertreter*innen des öffentlichen Lebens „schützend“ zwischen die Darstellungen der jüdischen Sportler*innen.

Damit beteiligt sich der SSB am Aktionsbündnis PINK gegen Rassismus, das von einigen Stadt- und Kreissportbünden im Rahmen der Wochen gegen Rassismus ins Leben gerufen wurde.

Zu den Gästen des SSB gehören Bürgermeisterin Maria Winkel, die Integrations- und Antirassismusbeauftragte des Landessportbundes NRW Michaela Engelmeier, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Münster Sharon Fehr, der Präsident des SC Preußen Christoph Strässer sowie Marlene Elsässer und Sebastian Schlusen von VOLT Münster als Vertreter*innen des Sportausschusses, Anne Schmidt vom Friedensbüro der Stadt Münster und Luisa-Dawina Stein vom Kommunalen Integrationszentrum Münster.

Gemeinsam bekennen sie beim Besuch der Ausstellung an diesem Freitag Farbe für Sport als Mittel der Verständigung und der Zusammenkunft sowie für Offenheit und Toleranz, damit er nicht mehr zum Schauplatz für Ausgrenzung und Verfolgung wird.

 

 

 

Sport in ungewöhnlicher Umgebung

Sport in ungewöhnlicher Umgebung verspricht Sport im Park auch in diesen Sommerferien. So wird mit Übungsleiterin Birgit Reschke etwa zwischen dem Wewerka Pavillon (rechts) und der Kabakov-Skulptur “Blickst du hinauf und liest die Worte …” mit viel Spaß und Begeisterung geschwitzt – mit bestem Aasee-Blick.Hier ist an jedem Tag der Woche für sportliche Angebote gesorgt – kostenfrei und unter stets fachkundiger Anleitung.

Ergänzt wird das vielseitige Angebot unter anderem durch „Sport im Wienburgpark”, „Bewegt in den Tag“ in Gievenbeck, “Muskelpower an der Sportbox” im Sportpark Sentruper Höhe sowie den beliebten Slackline-Kursen auf der Anlage von BW Aasee an der Bonhoefferstraße.

Noch bis 21. August läuft das abwechslungsreiche Programm – kostenlos für Interessierte. Ideal, um Sportarten kennenzulernen. Weitere Infos und Anmeldung ist online hier möglich.

Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung” endet

Nur noch diese Woche ist die Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“ auf dem Überwasserkirchplatz im Herzen Münsters zu erleben. Sie würdigt mit Hilfe großformatiger skulpturaler Präsentationen den großen Anteil jüdischer Athletinnen und Athleten an der Entwicklung des modernen Sports in Deutschland. Als Nationalspieler, Welt- oder Europameister, als Olympiasieger oder Rekordhalter zählten sie zu den gefeierten Idolen ihrer Zeit. Nur weil sie Juden waren, wurden sie im NS-Staat ausgegrenzt, entrechtet, zur Flucht gedrängt oder ermordet.

Mitten in Münsters Innenstadt bilden die großen Silhouetten der Jüdischen Sportstars – hier die der Ringer und Gewichtheber Julius und Hermann Baruch, die Anne Schmitzt (Friedensbüro/rechts) und Kathrin Dette (Stadtsportbund) aus dem Veranstalterkreis hier präsentieren – einen Ort des Innehaltens und Nachdenkens, ein Stolperstein, der ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte aufschlägt, aber auch in die Gegenwart weist und für Toleranz und Freiheit wirbt.

Weitere Infos, darunter Lebensläufe der präsentiertenSportlerinnen und Sportler gibt es online hier.

LSB-Aktion: Mit den Sportangeboten WIEDER DURCHSTARTEN

Aufatmen hieß es in den letzten Wochen für den organisierten Sport. Nach einer langen Durststrecke können Sportvereine in NRW endlich wieder durchstarten, denn seit Mitte Juni befinden sich alle Kreise und Städte in NRW in der Inzidenzstufe 1 oder sogar O. Kontaktsport sowohl drinnen als auch draußen ist wieder möglich.

Aus diesem Grund hat der Landessportbund NRW die Aktion “WIEDER DURCHSTARTEN” ins Leben gerufen. Dadurch Vereine motiviert und  befähigt werden, den Neustart nach dem Stillstand öffentlichkeitswirksam zu bewerben. So sollen auch aktive und potenzielle Vereinsmitglieder wieder in Bewegung gebracht und zurück zum Training oder in die Sportkurse gelockt werden. Für diese Vor-Ort-Angebote ist entscheidend, dass auch  Ehrenamtliche, Übungsleiter*innen und Trainer*innen wieder Zeit in die Sportpraxis investieren. Vor diesem Hintergrund wurden acht Bildmotive ausgewählt und mit dem raketenförmigen Slogan “WIEDER DURCHSTARTEN” versehen – inklusive Social Media-Grafik und Badge. Auf einem neuen Web2Print Service können Vereine die Motive mit dem eigenen Logo branden und die Vereinsdomain einfügen. Eine schöne Möglichkeit, um nach dem Lockdown wieder auf die vereinsangebote aufmerksam zu machen.

Unterstützung für “Extra-Zeit für Bewegung”

Die pandemiebedingten Einschränkungen haben zu Bewegungsdefiziten bei vielen Schülerinnen und Schülern geführt. Hier kann der organisierte Sport eine wichtige Rolle einnehmen und mit geeigneten Maßnahmen bei der Kompensation dieser Defizite unterstützen. Passend dazu hat das Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW  dem LSB NRW ein Budget von 2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um ein entsprechendes Förderprogramm für seine Mitgliedsorganisationen und Sportvereine umzusetzen.

Diese sportpraktischen Maßnahmen sollen in Kooperation mit Sportvereinen „vor Ort“ angeboten und durchgeführt werden. So können u.a. bestehende Kooperationen, die aufgrund der Corona-Pandemie geruht haben, wieder neu belebt und intensiviert werden. Das Programm bietet darüber hinaus die besondere Chance, über die neuen Angebote auch Kinder und Jugendliche zu gewinnen, die nicht bereits über Vereinsangebote erreicht werden.

Ab sofort werden deshalb sportpraktische Gruppenangebote von Sportvereinen für Schüler*innen mit mindestens zehn Teilnehmenden bis max. 500 € gefördert. Fördermaßnahmen können sowohl unterrichtsbegleitend als auch in den Schulferien als Blockmaßnahmen durchgeführt werden. Insgesamt umfasst die Maßnahme sechs Zeitstunden. Die Anträge sind beim Landessportbund NRW im Förderportal digital zu stellen. Das Projekt läuft voraussichtlich bis zum 31.12.22.
Weitere Infos gibts online hier. Als Ansprechpartner für inhaltliche Fragen zur Maßnahme steht beim Landessportbund NRW Henning Schröder zur Verfügung (Telefon 0203 7381-820 oder Mail an henning.schroeder@lsb.nrw).

 

Ausbildung für Sportabzeichen-Prüfende

Das Deutsche Sportabzeichen (DSA) ist die höchste sportliche Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports. Schon seit 1956 begeistert es Jahr für Jahr viele tausend Kinder, Jugendliche und Erwachsene auch in Münster. Aus den Sportarten Leichtathletik, Schwimmen, Radfahren und Turnen gilt es verschiedene Übungen entsprechend der vier motorischen Grundfähigkeiten Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer und Koordination im Laufe eines Jahres zu absolvieren.

Damit Alle mit Spaß bei der Sache sein können, ist eine gute Vorbereitung und die qualifizierte Betreuung wichtig. Das erledigen die Sportabzeichen-Prüfenden, die regelmäßig aus- und weitergebildet werden. Dabei erfahren sie neben Richtlinien zum Sportabzeichen auch sportpädagogische und trainingsmethodische Aspekte. Neben dem Prüfungswesen, den Wettkampfregeln, den Ausnahmebestimmungen und Sicherheitskriterien der leichtathletischen Übungen ist es wichtig, dass die Prüfenden darüber hinaus auch die jeweiligen Bewegungsformen kennen.

All das wird in regelmäßigen Kursen vermittelt. Ein neuer findet am Samstag, 14. August, im Seminarraum 51 der Leichtathletikhalle am Horstmarer Landweg statt. Interessierte müssen sich im Vorfeld im Rahmen eines Online-Moduls mit dem aktuellen Prüfungswegweiser auseinandersetzen. Nach der korrekten Beantwortung von Multiple Choice-Fragen zu jedem Kapitel können sich Interessierte eine Teilnahme-Bescheinigung ausdrucken. Mit dieser ist dann eine Anmeldung möglich. Nach erfolgreicher Teilnahme an Online-Modul und Präsenzveranstaltung gibt es den Sportabzeichen-Prüferausweis für die Sportart Leichtathletik.

Weitere Informationen und Anmeldung online hier.

Viel Sonne zum Sport im Park-Auftakt

Sonniger Auftakt für Sport am Park. Mit einem Aktionstag auf den Aaseewiesen am Wewerka Pavillon nahe der Torminbrücke präsentierten Übungsleiter*innen Interessierten einen Querschnitt durch das abwechslungsreiche Sportangebot in den kommenden Wochen. Dabei überbrachte Philipp Hagemann als Vorsitzender des Sportausschusses beim offiziellen Startschuss Grüße von OB Markus Lewe und dessen Bürgermeister-Kollegen. „Das Thema passt“, freute er sich über das umfangreiche Angebot: „Sport im öffentlichen Raum ist gerade ein großes Thema“.

Und wenn dann auch noch die heimischen Vereine die Sportmöglichkeiten begleiten, so der SSB-Vorsitzende Michael Schmitz, „dann wird das gut und professionell!“ Schmitz sprach ebenso wie Sportamtsleiterin Kerstin Dewaldt ein kurzes Grußwort.

Nun hoffen die Organisatoren von SSB, Sportamt und von der unterstützenden Gesundheitskasse AOK auf rege Resonanz auf die vielen kostenfreien Sportangebote münsterscher Sportvereine, die noch bis Samstag, 21. August, unter freiem Himmel und an ungewöhnlichen Orten genutzt werden können.

Sport im Park findet aktuell bereits zum dritten Mal während der Sommerferien in Münster statt. Weitere Infos zum Programm und zur Anmeldung hier.

 

Freuten sich über ein umfangreiches Angebot beim Aktionstag zum Auftakt von Sport im Park (von rechts): Thorsten Imsieke (Sportamt) mit Tochter, Philipp Hagemann (Vorsitzender des Sportausschusses), Kerstin Dewaldt (Leiterin Sportamt), Gabi Völker-Honscheid (SSB), Michael Schmitz (Vorsitzender SSB), Dirk Henning (SSB) und Robin Schneegaß (Geschäftsführer SSB). Foto: SSB

Thorsten Langner (2. von rechts) vermittelte erste Eindrücke vom Slacklining.