Geschäftsstelle wegen Bauarbeiten geschlossen

Aufgrund von Bauarbeiten bleibt die Geschäftsstelle des Stadtsportbundes von Montag, 27. September, bis voraussichtlich Mittwoch, 29. September, geschlossen. Das Team arbeitet im Homeoffice und ist per E-Mail erreichbar.

Sportabzeichensaison endet im Oktober

Die aktuelle Sportabzeichensaison neigt sich dem Ende entgegen. Nur noch bis Ende Oktober haben die münsterschen Sportabzeichen-Treffpunkte auf der Sentruper Höhe und in den Stadtteilen geöffnet. Dort können an unterschiedlichen Tagen in der Woche die Bedingungen für das Sportabzeichen erfüllt werden. Die jeweiligen Teams stehen Interessierten dabei mit Rat und Tat zur Seite. Es wird nicht nur geprüft, vielmehr kann unter fachkundiger Anleitung auch geübt und trainiert werden. Dabei sind die Bedingungen so gestaffelt, dass sie von Jung und Alt gut zu erfüllen sind, aufgrund der Vielfältigkeit aber durchaus auch Herausforderungen bieten.

Das Deutsche Sportabzeichen ist die höchste sportliche Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports. Schon seit 1956 begeistert es Jahr für Jahr viele tausend Kinder, Jugendliche und Erwachsene auch in Münster und bleibt eine reizvolle Herausforderung für Jung und Alt. In Münster wird regelmäßig an den sieben Sportabzeichen-Treffpunkte trainiert und geprüft. Interessierte sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen zum Sportabzeichen und zu den Treffpunkten in Münster gibt es online hier.

Erstes Basismodul ÜL-C für Frauen im SSB Münster erfolgreich beendet

Zehn motivierte Frauen kamen jetzt beim Stadtsportbund Münster zusammen, um sich an zwei Wochenenden in Theorie und Praxis fit zu machen als Übungsleiterinnen in Sportvereinen. Gestaltet wurde das Angebot sehr prozess- und teilnehmerinnenorientiert von Frauen für Frauen. Im Fokus standen die Rolle der Übungsleiterin im Breitensport, die eigenen Erfahrungen im Sport sowie das Sport- und Gesundheitsverständnis. Diversität und Sprachförderung im Sport, sprachsensibles Arbeiten und Perspektivenwechsel waren weitere wichtige Themen. Auch Integration durch Sport wurde von Kathrin Dette, Fachkraft Integration beim SSB, erläutert. Sie unterstützte das Referentinnenteam mit Laura Verweyen, Elke Kleinschmidt und Lina Zaher punktuell.

Neben der Theorie gab es auch zahlreiche praktische Übungseinheiten. Dabei standen das Anleiten von Sportübungen und -spielen sowie Inhalte der Trainingslehre, darunter vor allem die Koordination, im Vordergrund. Umgesetzt wurden die Einheiten sowohl im Seminarraum als auch in der Gymnastikhalle vor Ort. Das schöne Wetter sorgte dabei zusätzlich für gute Stimmung und bot Gelegenheit, viele Einheiten unter freiem Himmel durchzuführen.

Nach Abschluss der Qualifizierung erhalten die Frauen weitere Unterstützung auf ihrem Weg in die Praxis als Übungsleiterin. Vereine, die auf der Suche nach Übungsleiterinnen sind, sind herzlich eingeladen, sich beim SSB zu melden. Der unterstützt gern die Kontaktaufnahme.

Das Basismodul ÜL-C für Frauen wird im Rahmen des  Projekts „Willkommen im Sport“ durchgeführt, welches durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den Landessportbund NRW gefördert wird.

Informativer “TrikotTausch” in der Stadtbücherei

Während Fair Play auf dem Spielfeld großgeschrieben wird, fragt kaum jemand, wie fair die Herstellung der trendigen Trikots und Sportartikel ist, die oft auch abseits des Platzes getragen werden. Auf dieses Missverhältnis macht aktuell die multimediale Ausstellung “Trikottausch” im Zeitungslesesaal der Stadtbücherei Münster aufmerksam. Dabei lernen die Besucher*innen anschaulich die Bedingungen kennen, unter denen Trikots, Sportschuhe und Bälle gefertigt werden, erfahren aber zudem wie jede*r Einzelne für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Näherinnen in den Produktionsländern aktiv werden kann.

Noch bis einschließlich Freitag, 24. September, ist der “TrikotTausch” in der Stadtbücherei kostenlos zu erleben, wo jetzt die Eröffnung mit promintem Schirmherr und bekannten Schirmfrauen stattfand. Für besondere Aufmerksamkeit sorgten zudem die Cheerleaderinnen der Münster Mammuts mit einer atemberaubenden Show vor dem Büchereiportal.

„Sport lebt von Fairness, von Respekt und der Anerkennung der Würde aller Menschen. Das gilt nicht nur auf dem Platz oder in der Halle, sondern gerade auch für die Menschen, die durch ihre Arbeit dafür sorgen, dass unsere Sportler*innen gut aussehen. Dafür braucht es gute Arbeitsverhältnisse für alle in der gesamten Lieferkette, faire Löhne und eine gesunde Umwelt. Das sind wir diesen Menschen schuldig – gerade im Sport“, prangerte Schirmherr Christoph Strässer vom SC Preußen Münster und bis 2016 Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe die Produktionsbedingungen an.

Wie nachhaltig im Verein agiert werden kann, erläuterten die Schirmfrauen Ute Zahlten und Johanna Thewes vom USC Münster: “Das ist schon lange auch beim USC Münster ein Thema und wird in vielen Bereichen bereits gelebt. So findet unter dem Motto Kleine Kinder werden GROSS in jedem Jahr ein Trikottausch zwischen den Teams statt. Ein erster Schritt, der durch den Blick auf die Produktionsbedingungen unserer Ausrüstung noch ergänzt werden wird.“ Die Trikots werden zudem nicht nur innerhalb der Teams weitergegeben, sondern teilweise mit Bällen auch Initiativen etwa in Südafrika oder Nepal zur Unterstützung von sportlichen  Aktivitäten weitergegeben.

Die Ausstellung informiert umfassend und interessant über das Leben und die Arbeitsbedingungen von Arbeiter*innen in der Textilproduktion. Neben den großformatigen Displays gibt es zudem eindrucksvolle Interviews zu hören und eine reichhaltige Palette an Informationsmaterialien. Die sehenswerte Ausstellung kann bis zum 24. September zu den Öffnunsgzeiten der Stadtbücherei (montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 18 Uhr besichtigt werden. Zudem gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm. Weitere Infos dazu auch hier.

Bundestagskandidaten beim „Spiel des Wahlkampflebens“

Die erste Überraschung wich schnell Begeisterung: Münsters Bundestagskandidat*innen Maria Klein-Schmeink (Grüne), Svenja Schulze (SPD) und Dr. Stefan Nacke (CDU) stellten sich jetzt Fragen zu ihren politischen Zielen. Das aber nicht in gewohntem Frage-Antwort- und Diskussions-Modus. Vielmehr hatte die Sportjugend Münster sich für die Runde etwas einfallen lassen, ließ die Kandidaten in der Uni-Ballsporthalle stattdessen spielen: Beim „Spiel des Wahlkampflebens“ machte sich das münstersche Trio auf eine Reise durch die Bereiche Schul-, Sport-, Umwelt- und Sozialpolitik, rückte auf dem Spielfeld jeweils auf Frage- und Diskussionsfelder vor.

Die bisweilen jugendlich-frechen Fragen präsentierten beim “Spiel des Wahlkampflebens” der Sportjugend Münster die Moderatoren Clara Hille aus der Sportjugend und Radio-Profi Matthias Bongard. Sie sorgten zudem für launige Erläuterungen und mahnten mit Blick auf die Uhr stets auch konkrete Antworten an. Den „Schwafel-Joker“ zum Unterbinden von zu weit abschweifenden Wortbeiträgen musste Bongard dabei jedoch nicht ziehen. Allerdings hätte Maria Klein Schmeink ihn gern genutzt, als der Moderator zu einer wortreichen Erläuterung ansetzte.

Auch aus dem Publikum wurde eifrig nachgehakt und kamen einige Nachfragen. So rückten beim „Spiel des Wahlkampflebens“ auch überraschende Themen in den Fokus. Erfreulich dabei die Muße mit der auf die jeweils individuell an die Politiker*innen gerichteten Fragestellungen geantwortet wurde. Statt hektischer Auseinandersetzung gab es ruhige Statements. Und das auch, wenn ein gerade nicht angesprochenes Podiumsmitglied per Joker die Möglichkeit zur Erwiderung nutzte. So ergab sich eine kurzweilige und unterhaltsame Gesprächsrunde, die bei den über 60 Besucher*innen ebenso gut ankam wie bei den ob des unbekannten Formates zu Beginn noch skeptischen Polit-Profis. Die freuten sich am Ende über einen angeregten Austausch vor ansprechender Kulisse. Und über nachhaltige Aufmerksamkeiten und den „Schweinehund“, das LSB-Maskottchen, aus Händen der Sportjugend-Vorsitzenden Jana Winkeljann.

Förderzusage für den TC Union

Auch beim TC Union können die Handwerker bald anrücken: Der Verein erhielt jetzt die Förderzusage für eine finanzielle Unterstützung aus dem NRW-Landesprogramm „Moderne Sportstätten 2022“. 158.000 Euro stehen dem Tennisverein damit in Kürze für die Modernisierung von sechs Tennisaußenplätzen, des Sanitärbereichs sowie der Wasserzufuhr im Vereinsheim an der Steinfurter Straße in Münster zur Verfügung.

Zumba sorgt für richtig Stimmung beim Sportfest

Der Schlusspunkt wurde zu einem stimmungsvollen Höhepunkt: Ein Sportfest auf dem HSP-Sportcampus beschloss jetzt einen mehrtägigen Jugend-Austausch in Münster. Dazu kamen Jugendgruppen aus den Partnerstädten Kristiansand, Lublin, Rishon Le Zion und Enschede in die Domstadt, um einerseits Trendsportarten kennenzulernen, sich andererseits aber auch mit den Themen Fairplay und Fairtrade auseinander zu setzen.

Im Rahmen des abschließenden Sportfestes auf dem Sportcampus des Hoichschulsports gaben die Jugendlichen teilweise beachtliche Kostproben der in zwei Sportsessions kennengelernten Trendsportarten Streetball, Spikeball, Ultimate Frisbee, Zumba und Calisthenics. Dabei begeisterten sie auch das Publikum in der Ballsporthalle, darunter Sportbürgermeister Klaus Rosenau sowie zahlreiche Mitglieder des Sportausschusses. Rosenau freute sich in einem Grußwort über den erstmals veranstalteten sportlichen Jugend-Austausch. Und Michael Schmitz, der Vorsitzende des münsterschen Stadtsportbundes, zeigte sich begeistert von der Beteiligung heimischer Vereine und hofft nun auf einen dauerhaften und regen Austausch.

Für richtig Stimmung sorgte Tabea Mann, Zumba-Kursleiterin beim Hochschulsport Münster, die nicht nur alle Aktive sondern auch viele Zuschauende zum Mitmachen animierte – in der Halle ging es da sportlich rund. Auch Klaus Rosenau ließ sich mitreißen und fand sichtbar Gefallen an den Zumba-Moves. Anschließend zeigte das Ultimate Frisbee-Team von Münster 08 eindrucksvoll, wie mit den Kunststoffscheiben gespielt werden kann, ehe sich alle Jugendlichen im Rahmen eines Turnieres ebenfalls in diesem schnellen Spiel mit hohem Spaßfaktor versuchten. Am Ende waren Alle Sieger – als Preis gab es Fahrradklingeln für die Jugendlichen, die zur Queen-Hymne „We are the champions“ eifrig im Rhythmus klingelten.

Angesichts der wenigen gemeinsamen Tagen entstandenen Gruppendynamik freuten sich auch die Organisatoren vom Büro Internationales im Amt für Bürger- und Ratsservice der Stadt Münster, dem Hochschulsport Münster und dem Stadtsportbund Münster. „Unsere Erwartungen wurden klar übertroffen“, so Elke Wirtz vom für Austausche zuständigen städtischen Büro. Denn in nur kurzer Zeit wurde aus den fünf Nationen-Teams eine große Gruppe, die eifrig Kontakte knüpfte und Vieles gemeinsam unternahm. Dazu trugen auch die Ultimate Frisbees, die Judokas des Polizei SV und der TG Münster, TriFinish Münster sowie das Boxzentrum Münster bei, die Jugendliche zum Training begrüßten und so erste Kontakte für weitere sportliche Unternehmungen knüpften.

Dabei kann übrigens das Büro Internationales beratend zur Seite stehen und auch finanziell unterstützen. Interessierte Vereine finden Infos dazu online hier.

Dritte Auflage von „Sport im Park“ ein voller Erfolg

„Die Ferien sollten nie enden!!!“ Den Wunsch vieler Schüler*innen teilten zahllose Aktive in Münster, die in den vergangenen sieben Wochen die Angebote von „Sport im Park“ nutzten. Bereits zum dritten Mal organisierten der Stadtsportbund Münster und das Sportamt der Stadt Münster mit Unterstützung der Gesundheitskasse AOK das abwechslungsreiche und vielfältige Sportangebot an unterschiedlichen Orten im Stadtgebiet. Und das erfreute sich erneut einer sehr regen Beteiligung, viele der Angebote waren in diesem Sommer ausgebucht.
Besondere Anziehungskraft bewiesen dabei erneut die Aaseewiesen am Wewerkapavillon nahe der Torminbrücke. Mit toller Aussicht wurde dort unter fachkundiger Anleitung etwa bei Pilates, Yogilates, Intensivem Intervalltraining, Powerflow, Zumba oder Yoga an beinahe jedem Tag der Woche intensiv gesportelt. „Die Kurse bringen total viel Spaß“, freuten sich die Teilnehmer*innen in zahllosen Rückmeldungen, „Eure Auswahl an Trainer*innen ist super!“
Neben den bewährten Angeboten gab es 2021 bei Sport im Park auch viel Neues zu entdecken. So wurde erstmals die Sportbox im Sportpark Sentruper Höhe mit eingebunden und in diesem Sommer führte der Verein Parkour e.V. zudem Interessierte in die eleganten Möglichkeiten der Fortbewegung ein.
Dabei ließen sich die Aktiven auch nicht vom unbeständigen Wetter stören. „Viele Angebote fanden trotz dunkler Wolken und auch bei leichtem Regen noch statt“, sagt die Projektverantwortliche Gabi Völker-Honscheid. Sie freute sich zudem darüber, dass bei der dritten Auflage von „Sport im Park“ nicht nur mehr Angebote gemacht werden konnten, sondern dass auch das Interesse und die Teilnehmerzahlen weiter gestiegen sind: „Wir kratzen an der 3000er Marke“. Soviel Interessenten wurden per App registriert, knapp 1000 Münstersche Aktive meldeten sich ein oder mehrmals zu Kursen an. Eine sehr positive Bilanz, wie sich Kerstin Dewaldt, die Leiterin des münsterschen Sportamts freut: „Sport im Park ist zu einer festen Größe für viele heimische Sportler*innen geworden“. Zudem bestätigt die bemerkenswerte Resonanz eine Einschätzung von Philipp Hagemann. Der Vorsitzende des Sportausschusses hatte bereits beim Auftakt gesagt: „Sport im öffentlichen Raum ist gerade ein großes Thema“.
Reichlich Rückenwind also für die Organisatoren, um im kommenden Jahr die vierte Auflage in Angriff zu nehmen.