Kita Wielerort jetzt Bewegungskindergarten

Sport und Bewegung haben bei der Hiltruper Kita Wielerort einen hohen Stellenwert. Deshalb zeichneten Astrid Markmann als stellvertretende Vorsitzende des SSB Münster und Jana Winkeljann als Vorsitzende der Sportjugend Münster jetzt im Namen der Staatskanzlei NRW und des Landessportbundes NRW die Einrichtung als Bewegungskindergarten aus. „Es ist wichtig, dass Kinder frühzeitig und kontinuierlich Spaß an Bewegung erfahren“, freut sich Winkeljann über das umfangreiche Bewegungsangebot und überreichte gern die entsprechende Urkunde. „Ebenfalls zu erwähnen ist die gut laufende Kooperation mit dem TuS Hiltrup, der die Kita regelmäßig bei verschiedenen Bewegungsangeboten unterstützt“, so Astrid Markmann.

Die Kinder der Kita feierten die Auszeichnung derweil passend mit einem „Kinderbewegungsabzeichen“, welches die Erzieher*innen der Kita gruppenweise vorbereitet hatten.

Maßgeblichen Anteil daran, dass die Kita Wielerort zum Bewegungskindergarten wurde, hatte übrigens der Förderverein. Die darin organisierten Eltern sorgten mit einem Verkaufsstand beim Frühlingsfest auf der Marktallee, einem Kita-Basar und der Durchführung eines Sponsorenlaufs beim Sommerfest für zusätzliche finanzielle Mittel, um die entsprechende Weiterbildung der Erzieher*innen zu unterstützen. „Wir freuen uns über die Auszeichnung als Bewegungskindergarten“, zeigte sich der Vorstand des engagierten Fördervereins der Kita Wielerort denn auch bei der Urkundenübergabe begeistert.

Das Bild zeigt (v.l.n.r.) Astrid Markmann (SSB), Simon Chrobak (TuS Hiltrup), Karin Völker (Kita-Leitung), Susan Müller (Vorsitzende des Fördervereins) und Jana Winkeljann (Sportjugend Münster)

Fußballer lassen sich von SSB-Kampagne inspirieren

Auch der Fußballkreis Münster ließ sich von der SSB-Kampagne „Stay in your Club“ inspirieren. Unter dem Motto „Bleib dabei! Unsere Vereine brauchen dich.“ werben die Fußballer jetzt bei den Mitgliedern ihrer Vereine trotz ruhendem Spiel- und Trainingsbetrieb um Treue. Schon im Winter unterstützten die Fußballer die Aktion des Stadtsportbundes. Sie wird nun auf den Kreis ausgedehnt. „Die Vereine erfüllen einen enorm wichtigen Auftrag für unsere Gesellschaft. Jetzt sind sie mehr denn je auf die Treue ihrer Mitglieder angewiesen“, so der FLVW-Kreisvorsitzende Norbert Krevert. Den Wunsch, auch über Münsters Stadtgrenzen hinaus um Solidarität zu werben, stammte ursprünglich von der SG Telgte. Interessierte FLVW-Mitgliedsvereine können sich per Mail (norbert.krevert@flvw.de) für einen „Aktionstermin“ melden. Ein Kreis-Funktionär schaut dann auf Wunsch auf der jeweiligen Anlage vorbei.

Mehr Sport ab Montag möglich

Ab Montag, 8. März, gilt in NRW eine neue Coronschutzverordnung, die etwas mehr Möglichkeiten für den Sport bietet. Zwar ist landesweit einheitlich weiterhin der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen verboten. Doch gibt es Ausnahmen, die nun wieder etwas mehr Freiheiten bieten:

Zulässig ist Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel
1. von höchstens fünf Personen aus höchstens zwei verschiedenen Hausständen oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes,
2. als Ausbildung im Einzelunterricht sowie
3. von Gruppen von höchstens zwanzig Kindern bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen.
Zu allen anderen Personen oder Personengruppen, die gleichzeitig Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel treiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten.

Das münstersche Sportamt weist zudem darauf hin, dass engänzend zur Coronaschutzverordnung auf den städtischen Sportaußenanlagen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht. Die Masken dürfen nur zur Ausübung des Sports abgenommen werden. Auf allen Verkehrsflächen und Toilettenbereichen muss hingegen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Dabei gilt es zudem weiterhin die Hygieneregeln zu beachten und stets verantwortungsvoll zu handeln, damit durch stabile oder sinkende Inzidenzzahlen weitere Lockerungen möglich werden.

Hier kann die aktuelle Coronschutzverordnung heruntergeladen werden:

Zaghafte Erleichterungen für den Sport

Überraschend hat es in der heute Nachmittag erschienenen und ab kommenden Montag, 22. Februar 2021, geltenden Coronaschutzverordnung Änderungen für den Sport gegeben. Zwar ist weiter der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen owie die Nutzung der Nebenräume wie Duschen etc. untersagt. Doch gibt es neue Ausnahmen:

  1. a): „Ausgenommen von dem Verbot ist (…) der Sport allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes auf Sportanlagen unter freiem Himmel einschließlich der sportlichen Ausbildung im Einzelunterricht. Zwischen verschiedenen Personen oder Personengruppen, die (…)  gleichzeitig Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel treiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von fünf Metern einzuhalten.“

Das heißt:

  • Alle ungedeckten Sportanlagen können grundsätzlich geöffnet werden.
  • Auf diesen Sportanlagen können Einzelpersonen oder zwei Personen zusammen oder mehr als zwei Personen aus einem Hausstand ohne Abstandsgebot Sport betreiben.
  • Zwischen den sich so bildenden Paaren und Einzelsportler*innen, bzw. zwischen sich so bildenden Paaren und Gruppen bzw. zwischen sich so bildenden Gruppen und Einzelsportler*innen bzw. zwischen Einzelsportler*in und Einzelsportler*in ist ein Sicherheitsabstand von fünf Metern einzuhalten.
  • Eine Anleitung eines*r Einzelsportler*in durch eine*n Übungsleiter*in oder Trainer*in ist möglich.

Den Text der ab Montag gültigen Coronaschutzverordnung gibt es hier zum Download:

Film und Podiumsgespräch über ein bewegtes Sportlerleben

Gleichheit und Integration im Sport lautet des Thema des Black History Month in diesem Jahr. Dabei stellen das US-Generalkonsulat in Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem U.S. State Department in Washington D.C., Global Affairs Canada und der National Hockey League (NHL) das bemerkenswerte Leben von Willie O’Ree in den Mittelpunkt.

Der Nachkomme entflohener Sklaven verließ in den 1950er Jahren sein Heimatland Kanada, um in den USA der erste schwarze Eishockeyspieler der NHL zu werden. O´Ree blieb bis zum Debüt von Mike Marson 1974 bei den Washington Capitals der einzige schwarze NHL-Spieler. Er trat für verschiedene NHL-Teams an und begeisterte. Noch heute ist ihm zu Ehren sein Trikot unter dem Hallendach In der San Diego Sports Arena aufgehängt.

Das bewegte Leben des heute 85-Jährigen wird im Film „Willie“ dokumentiert, der vom 19.  bis 27. Februar online hier zur Verfügung steht (Englisch mit deutschen Untertiteln).

Als Anschlussveranstaltung findet am Dienstag, 23. Februar, um 15 Uhr ein virtuelles Podiumsgespräch zum Thema Gleichheit und Integration in Kultur und Sport statt, u.a. mit Willi O’Ree (auf English). Dafür und zum Schauen des Films steht eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung, die der SSB in Kooperation mit dem Büro Internationales der Stadt Münster gern Interessierten zur Verfügung stellt. Die melden sich bitte bis zum 21. Februar 2021 per Mail an info@ssb.ms mit dem Betreff „Willie“ an.

Als Ergänzung zu beiden Veranstaltungen ist aktuell im Rahmen der Münsteraner Woche gegen Rassismus zudem eine Gesprächsrunde zum Thema Anti-Diskriminierung angedacht, zu der wir später einladen werden.

Interessierte sind herzlich zu beiden Angeboten zum Thema Gleichheit und Integration im Sport eingeladen.

Bestandsdaten bis 28. Februar an den LSB melden

Am 28. Februar 2021 endet die Frist zur Meldung der aktuellen Bestandszahlen beim LSB NRW. Auch wenn der aktive Sport in den Vereinen leider derzeit weitgehend ruhen muss, ist die Meldung der Vereinsdaten sowohl aus statistischen Gründen erforderlich als auch notwendig, um Grundlagen für die Erhebung von Beiträgen und Gebühren zu erhalten.

Vereine können übrigens nur Fördermittel oder Zuschüsse des LSB NRW oder des Landes NRW in Anspruch nehmen, wenn Sie die Meldung Ihrer Mitgliederzahlen bis zum angegebenen Datum abgegeben haben. Für Vereine die nicht melden, werden für die Bestandserhebung die Zahlen aus dem Vorjahr übernommen. Dann besteht jedoch keine Möglichkeit, Fördermittel oder Zuschüsse für das Jahr 2021 zu beantragen!

Informationen zur Bestandserhebung gibt es online hier.

Per Stufenmodell zurück zur Bewegung

Mit drei ganz konkreten Forderungen positioniert sich der Stadtsportbund Münster (SSB) in der Debatte um eine Wiederaufnahme des organisierten Sports. „Wir unterstützen das einfache und sichere Fünf-Stufen-Modell zum Wiedereinstieg, das unser Landessportbund für ganz NRW entwickelt hat. Wir fordern außerdem, anders als im zweiten Lockdown, ein einheitliches Vorgehen für den Kinder- und Jugendsport in Kitas, Schulen und Sportvereinen. Und wir brauchen ganz dringend für alle Kommunen in NRW eine einheitliche, verständliche und alltagstaugliche Anwendung der Corona-Schutzverordnung“, fordert Michael Schmitz, Vorsitzender des SSB Münster.

Schmitz stellt zugleich klar: „Wir stellen keine konkreten Forderungen bezogen auf einen Zeitpunkt, zu dem die Lockerungen erfolgen sollen. Der organisierte Sport trägt hier weiterhin die grundsätzlichen Entscheidungen von Bundes- und Landespolitik. Auch wenn Bewegung wichtig ist, werden wir als SSB Münster hier nicht aus der Reihe tanzen!“

Wie im Stufenmodell des Landes Schleswig-Holstein wünscht sich der SSB Münster Lockerungen auf der Basis von festgelegten Inzidenzwerten. Das für ganz NRW angedachte Fünf-Stufen-Konzept beginnt mit einer Öffnung der Außensportanlagen und von Sportangeboten auf Abstand (wie auf unserem Foto bei Sport im Park im Sommer). „Unsere Sportvereine können diese Stufen kontrolliert umsetzen. Wir bieten sicheres Sport-treiben unter Anleitung, mit festen Regeln, festen Orten und festen Gruppen. Und wir können auf die erprobten Hygienekonzepte des letzten Jahres zurückgreifen“, so der SSB-Vorsitzende.

Im zweiten Lockdown ab November 2020 wurde Sport für Kinder und Jugendliche in den Sportvereinen vollständig untersagt, während der Schulsport (zeitweise) unter definierten Bedingungen weiter stattfinden konnte. „Unsere Sportvereine bieten aber nach allen Erkenntnissen das gleiche Schutz- bzw. Risikoniveau wie Kitas und Schulen“, weiß SSB-Geschäftsführer Robin Schneegaß und schiebt als Forderung hinterher: „In diesem Jahr muss es unbedingt ein einheitliches Vorgehen für den Kinder- und Jugendsport in Kitas, Schulen und Sportvereinen geben.“ Nur das schaffe Handlungssicherheit für alle Akteure und erhöhe die Akzeptanz der sportpolitischen Entscheidungen durch Gleichbehandlung. Michael Schmitz fügt hinzu: „Wir möchten es nicht noch einmal an unsere Clubs kommunizieren, dass sie ihren Jugendlichen den Zutritt zum Sportplatz verwehren müssen, aber zugleich ehrenamtlich den Schließdienst für die Schulsportgruppen organisieren sollen. Das versteht kein Mensch.“

Apropos Verständnis und Verständlichkeit: Was nicht über ein Stufenmodell geregelt werden kann – beispielsweise die Zulassung von Zuschauern oder die Nutzung von Nebenräumen in Sportanlagen – müsse in der Corona-Schutzverordnung einfacher als bislang geregelt werden. „Bisher ist hier in NRW – getreu der Devise 53 Rechtsabteilungen in den Städten und Kreisen mit 54 Rechtsauffassungen – jeder seine ganz eigene Rille gefahren.“ Der SSB Münster wünscht sich aber ganz dringend ein abgestimmtes Vorgehen zwischen den drei Akteuren Landesregierung, Landessportbund und den Kommunalen Spitzenverbänden: „Wenn dann das, was bei einem Inzidenzwert von 20 in Münster möglich ist, auch in den Nachbarkreisen möglichst ist, erhöht das die Akzeptanz. Und wenn die Regelungen auch noch für Nichtjuristen verständlich formuliert und in sich logisch sind, dann sind wir nochmal einen Schritt weiter“, so der SSB-Vorsitzende.

Hier der Vorschlag des Fünf-Stufen-Modells des LSB NRW:

Premiere für den SSB-Vereinsaustausch

Derzeit sind direkte Kontaktmöglichkeiten selten, Austausch in größerem Kreis ausgeschlossen. Deshalb lädt der Stadtsportbund Münster am heutigen Dienstag, 2. Februar, um 18.30 Uhr zum ersten digitalen Vereinsaustausch per Zoom ein. Dabei soll allen Interessierten die Möglichkeiten zum Gespräch gegeben werden, zum Austausch über Probleme und mögliche Lösungen. Astrid Markmann aus dem SSB-Vorstand und Geschäftsführer Robin Schneegaß werden zudem über die Möglichkeiten einer elektronischen Mitgliederversammlung unter Einsatz eines vom LSB angeschafften Abstimmungstools informieren. Interessierte sind beim SSB-Vereinsaustausch herzlich willkommen und können unter diesem Link dem Zoom-Meeting beitreten. Die Meeting-ID lautet 914 4642 4813, der Kenncode 574693.