Mit pinken Armbändern Zeichen gegen Rassismus setzen

Pinke Armbänder waren im vergangenen Jahr sichtbares Zeichen des münsterschen Sports im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus (16. bis 28. März 2026). Unter dem Motto „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ möchte der Stadtsportbund Münster (SSB) auch in diesem Jahr wieder öffentlich sichtbare Zeichen gegen Rassismus im Sport setzen. Und setzt dabei nach der erfreulichen Resonanz im Vorjahr erneut auf auffallende Silikonarmbänder in Pink.

Dank der Unterstützung der Firma Brillux stehen dafür aktuell 5000 pinke Armbänder zur Verfügung, um bei Events und Veranstaltungen sowie im virtuellen Raum Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Münsters Sportvereine sind herzlich eingeladen, sich mit eigenen Aktionen zu beteiligen. Solltet ihr auf Social Media aktiv werden wollen, markiert eure Beiträge bitte mit @pinkgegenrassismus und dem zugehörigen Hashtag #sportbekenntfarbe. Weitere Infos zur Aktion gibt´s hier.

Sportvereine können pinke Armbänder des SSB für ihre Aktionen bei Christan Gerhardt (c.gerhardt@ssb.ms) anfordern.

Geschäftsstellen am Rosenmontag geschlossen

Unsere Geschäftsstelle bleibt an Rosenmontag geschlossen. Der Stadtsportbund Münster und das SportBildungswerk sind erst am Dienstag, 17. Februar 2026, zu den üblichen Geschäftszeiten wieder erreichbar. Wir wünschen allen Närrinnen und Narren schöne Karnevalstage.

Land NRW fördert die Qualifizierung von Übungsleitenden

Ihr sucht Übungsleitende für euren Vereine oder wollte engagierte Betreuerinnen und Betreuer qualifizieren? Dann unterstützt euch in diesem Jahr das Land Nordrhein-Westfalen dabei mit der Übungsleiter*innen-Offensive. Denn damit eine Million Euro stehen zur Verfügung, um die Ausbildung von Übungsleiter*innen, Trainer*innen, Sporthelfer*innen sowie weiterem qualifizierten Anleitungspersonal im organisierten Sport zu fördern. Mit bis zu 500 Euro werden die Teilnahmegebühren für Qualifizierungsmaßnahmen unterstützt, auch mehrere Maßnahmen werden dabei unterstützt. Und die werden unter anderem auch von unserem SportBildungswerk hier in Münster angeboten. Dessen Angebot findet ihr unter dem Punkt Qualifizierung / Ausbildungen 1. Lizenzstufe hier.

Anträge können gemeinnützige Sportvereine, die Mitglied in einem Fachverband und im SSB sind, stellen. Unterstützt werden Qualifizierungsmaßnahmen die 2026 durchgeführt und abgeschlossen werden. Die Antragstellung ist voraussichtlich ab Mitte Februar für Maßnahmen im gesamten Jahr möglich. Weitere Infos gibt es hier.

Da die Nachfrage voraussichtlich groß sein wird, sollten Vereine Interessierte, die die Teilnahme an einer Qualifizierung planen, bereits frühzeitig ansprechen. Zudem werden die Anträge nach Eingangsdatum bearbeitet – schnell sein lohnt sich also!

Die Förderung wird nach Abschluss der Maßnahme und Einreichung der Teilnahmebestätigung sowie Rechnung ausgezahlt. Bereits bei Antragstellung muss eine Anmeldebestätigung zur Ausbildung beigefügt werden.

5. Trialog und 28. Schulsportgespräch mit toller Resonanz

Im Rahmen des 28. Münsteraner Schulsportgesprächs hielt Prof. Dr. Jessica Süßenbach von der Leuphana Universität Lüneburg einen Vortrag zum Thema „Die Ganztagsschule als Gamechanger für Kinder und Jugendliche in herausfordernden Lagen“. Dabei stellte Professorin Süßenbach zunächst sehr anschaulich und engagiert dar, welche wichtige Bedeutung Bewegungs-, Spiel- und Sportaktivitäten für das Aufwachsen und die Entwicklung von Heranwachsenden haben, um dann auf die Rolle der kommunalen Vernetzung zu kommen.
Anschließend diskutierten Jana Winkeljann, die Vorsitzende der Sportjugend Münster, und Tilman Fuchs, der Oberbürgermeister der Stadt Münster, mit Jessica Süßenbach über die Chancen des Sports als Gamechanger für junge Menschen aus herausfordernden Lagen. Jana Winkeljann verwies dabei etwa auf die wichtige Rolle der Sportvereine im Ganztag, Tilman Fuchs hob die Bedeutung kommunaler Zusammenarbeit hervor.

In einer intensiven Diskussion mit über 100 anwesenden Gästen aus Vereinen und Verbänden, Schulen und Hochschulen, Schul- und Jugendverwaltung wurden außerdem Fragen von Haupt- und Ehrenamtlichkeit, Akquise und Qualifikation des Ganztagspersonals sowie der Koordinierung und Steuerung von Ganztagsschulen angesprochen. Einig waren sich die Anwesenden darin, dass der Ganztag vom Kind aus gedacht werden muss und dass dafür Bewegungs- und Sportaktivitäten eine ganz zentrale Rolle spielen. Moderiert wurde die Diskussion von Jörg Verhoeven, dem Vorsitzenden des Stadtsportbunds Münster, und Prof. Dr. Nils Neuber, dem Sprecher des Forschungsverbunds Kinder- und Jugendsport NRW.

Das Münsteraner Schulsportgespräch wird seit mehr als 15 Jahren von der Weiterbildungsstelle sport-lernen Wissenstransfer des Instituts für Sportwissenschaft angeboten, um die erste, zweite und dritte Phase der Lehrkräftebildung miteinander ins Gespräch zu bringen. Erstmalig wurde das Gespräch mit dem Trialog verbunden. Den Trialog bieten der Stadtsportbund Münster, das Institut für Sportwissenschaft und der Forschungsverbund Kinder- und Jugendsport NRW gemeinsam an, um Wissenschaft, Politik und Sportpraxis vor Ort in einen Dialog zu bringen.

Das Bild zeigt die Moderatoren Prof. Dr. Nils Neuber (l.) und Jörg Verhoeven (r.) mit Prof. Dr. Jessica Süßenbach, Jana Winkeljann (Mitte) und OB Tilman Fuchs auf dem Podium.

Möglichkeiten der Ganztagsschule beim 5. Trialog im Fokus

„Die Ganztagsschule als Gamechanger für Kinder und Jugendliche in herausfordernden Lagen!?“ steht als Thema im Mittelpunkt des 5. Trialogs und 28. Münsteraner Schulsportgespräch am Mittwoch, 14. Januar, um 18 Uhr im HO 101 der Sportwissenschaft am Horstmarer Landweg 50. Prof. Dr. Jessica Süßenbach von der Leuphana Universität Lüneburg wird mit einem Impulsvortrag den Abend eröffnen und anschließend gemeinsam mit Jana Winkeljann, der Vorsitzenden der Sportjugend Münster sowie Oberbürgermeister Tilman Fuchs diskutieren. Interessierte sind herzlich zur kostenfreien Teilnahme eingeladen. Eine Anmeldung ist hier möglich.

Um Bildungsgerechtigkeit und Aufstiegschancen für Kinder und Jugendliche in herausfordernden Lebenswelten zu verbessern sind vielfältige und unterschiedliche Maßnahmen etwa auf politischer, institutioneller oder auch individueller Ebene nötig. Im Rahmen der Ganztagsschulentwicklung können hier auch Sportvereine vor Ort als Bildungspartner unterstützen. Die Vereine können so neue Zielgruppen in herausfordernden sozialen Lagen erreichen. Und die Heranwachsenden erfahren und profitieren von vielfältigen Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten unter kompetenter Anleitung über den ganzen Tag. Im Vortrag wird dies von Prof. Dr. Jessica Süßenbach von der Leuphana Universität Lüneburg am Beispiel des Projektes „Sport Vernetzt Ganztagsschule“ ausgeführt.

Ziel der Trialog-Veranstaltungen ist es, Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft und Sport sowie Interessierte zu unterschiedlichen Themen ins Gespräch zu bringen. Die Reihe wird gemeinsam vom Stadtsportbund Münster und seiner Sportjugend, dem Forschungsverbund Kinder- und Jugendsport NRW sowie dem Institut für Sportwissenschaft der Uni Münster organisiert. Erstmalig wird die Veranstaltung gemeinsam mit dem Münsteraner Schulsportgespräch, organisiert von sport-lernen, durchgeführt.

Geschäftsstelle über die Feiertage geschlossen

Während der Weihnachtstage und über den Jahreswechsel bleibt die Geschäftsstelle des SSB von Montag, 22. Dezember 2025, bis einschließlich Freitag, 2. Januar 2026 geschlossen. Ab Montag, 5. Januar 2026, sind wir gut erholt wieder zu unseren Bürozeiten – monstags bis freitags jeweils von 9 bis 12 Uhr sowie montags, dienstags und donnerstags von jeweils 14 bis 16 Uhr – erreichbar.

Der Vorstand und das Geschäftsstellen-Team des Stadtsportbundes, der Sportjugend Münster und des SportBildungswerks Münster danken zudem ganz herzlich für die Unterstützung in den vergangenen Monaten. Wir freuen uns bereits jetzt auf eine erneut angenehme und konstruktive Zusammenarbeit im neuen Jahr.
Wir wünschen erholsame Feiertage und einen guten Jahreswechsel! Wir hoffen, euch gesund, sportlich und munter im kommenden Jahr wieder zu sprechen und zu sehen!

„Offene Turnhalle“ Berg Fidel erfolgreich gestartet

Erfolgreich ist die „Offene Turnhalle“ in Berg Fidel gestartet. Bei bisher zwei Terminen nutzten jeweils mehr als 30 Kinder im Alter zwischen zwei und fünf Jahren das kostenlose Bewegungsangebot in der Turnhalle der Primusschule an der Hogenbergstraße. Unter Anleitung von Übungsleiterin Melina Kopp vom ESV und ihrem Helfendenteam genossen es die Kleinen ebenso wie deren Eltern, in der Sporthalle aktiv zu sein. Dabei konnten sie die zahlreichen Stationen eines Bewegungsparcours nutzen und nach Herzenslust toben, springen, rutschen, klettern und laufen.

„Ein toller Start für das Angebot“, freute sich Christian Gerhardt vom organisierenden Stadtsportbund (SSB) über den guten Besuch. Zugleich lobte er die tolle Netzwerkarbeit im Stadtteil. Nach seiner Einschätzung hatten die Arbeitsgemeinschaft Sport und Bewegung sowie der AK Berg Fidel großen Anteil am Gelingen der „Offenen Turnhalle“ im Quartier.

Und die Türen der „Offenen Turnhalle“ stehen allen Interessierten noch bis zu den Osterferien Ende März 2026 offen. Jeweils am ersten und dritten Samstag im Monat ist von 9 bis 12 Uhr für ein abwechslungsreiches Bewegungsangebot unter fachkundiger Anleitung in der Turnhalle der Primusschule an der Hogenbergstraße gesorgt. Nächster Termin ist Samstag, 20. Dezember. Übungsleiterin Melanie Kopp freut sich schon wieder auf viele Kinder und viel Leben in der „Offenen Turnhalle“ in Berg Fidel.