Empfehlungen zum Umgang mit Corona

15. Mai 2020

Pressemitteilung der Stadt Münster

Freibadsaison startet am 20. Mai
Coburg öffnet Mittwoch / Hiltrup und Stapelskotten folgen / Begrenzte Besucherzahl und Schwimmzeit / „Tempo-Zonen“
Endlich gute Nachrichten für alle Freibadfans: Die Coburg öffnet als erstes Freibad am kommenden Mittwoch wieder seine Tore. Allerdings nur für eine begrenzte Besucherzahl und nur zum Schwimmen am Vormittag. Die Besucherinnen und Besucher können sich vorerst nicht auf den Wiesen des Bades aufhalten. Nachmittags wird die Coburg den Vereinen zur Verfügung stehen.
Kerstin Dewaldt, Leiterin des Sportamtes, freut sich, dass die Münsteraner schon bald wieder ihre Bahnen ziehen können. „Allerdings müssen die Schwimmer ‚Corona-Beschränkungen‘ in Kauf nehmen. Nur so können etwa die vorgeschriebenen Abstände eingehalten werden.“ Ihr Appell an die Badegäste:  „Oberstes Ziel ist es, den Aufenthalt im Freibad so sicher und angenehm wie möglich zu gestalten. Das setzt voraus, dass unsere Gäste sich verantwortungsvoll verhalten. „Die Öffnung der Coburg ist durchaus als Testlauf zu verstehen. Wenn es dort funktioniert, können Stapelskotten und das Freibad Hiltrup voraussichtlich ab Pfingsten geöffnet werden“, macht Dewaldt klar.
Die Besucherzahl wird auf 100 Badegäste begrenzt, auch kann das Bad nur innerhalb eines festgelegten Zeitfensters genutzt werden. „Das ist entscheidend, um die Abstandsregelung einhalten zu können“, erläutert Marco Beernink, Badleiter der Coburg. „Jeder ist bei uns natürlich herzlich willkommen. Ich bitte aber alle Badegäste um Verständnis, wenn es unter diesen besonderen Umständen zu Wartezeiten im Eingangsbereich zu Wartezeiten kommt.“
Um mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können, werden alle Gäste gebeten, beim Betreten des Freibades einen ausgefüllten Vordruck abzugeben oder einen eigenen Kugelschreiber zum Ausfüllen vor Ort mitzubringen. Der Vordruck und alle Informationen zu den Zeitfenstern stehen auf der Internetseite des Sportamtes ab Montag zur Verfügung: www.stadt-muenster.de/sportamt
Zum weiteren Schutz der Badegäste werden die Schwimmbecken mit Leinen unterteilt, um auch hier die Abstandregelungen zu unterstützen. Ein „Einbahn-System“ soll verhindern, dass Schwimmer sich im Wasser zu nah kommen. Es werden drei unterschiedliche „Tempo-Zonen“ eingerichtet, um ambitionierten Sportlern und Hobbyschwimmern gerecht zu werden.
Umkleiden, Waschräume und Warmwasserduschen bleiben geschlossen. Lediglich die Toilettenräume und Außenduschen sind freigegeben. Spender mit Desinfektionsmittel werden an mehreren Stellen im Bad für die Gäste aufgestellt. Um einen reibungslosen und sicheren Ablauf zu gewährleisten, wird außerdem zusätzliches Personal eingesetzt.
„Wir warten immer noch auf konkrete Vorgaben des Landes. Damit die Bürgerinnen und Bürger aber nicht noch länger auf die Öffnung der Bäder warten müssen, haben wir in der letzten Woche das umfangreiche Konzept erarbeitet. Es orientiert sich an den Hinweisen der Gesellschaft für das Badewesen e.V.“, erläutert Kerstin Dewaldt. Gegebenenfalls werde das aktuelle Konzept angepasst.

 


15. Mai 2020

Schreiben des Sportamts der Stadt Münster an die Vereine zu Breiten- und Freizeitsport auf und in städtischen Turn-/Sporthallen und städtischen Sportaußen- und Freiluftanlagen in Münster

Sehr geehrte Damen und Herren,
auf Grundlage der „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO)“ vom 11. Mai 2020 und der „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Bereich der Betreuungsinfrastruktur (Coronabetreuungsverordnung – CoronaBetrVO)“ freue ich mich, Ihnen mitteilen zu können, dass ab dem 18.05.2020 der Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport unter der Einhaltung von Bedingungen auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen oder im öffentlichen Raum wieder zulässig ist.

Von Seiten des Landes NRW stehen derzeit immer noch widersprüchliche Aussagen zur Zulässigkeit der Sporthallennutzung im Raum. Im Interesse der Münsteraner Sportvereine hat sich die Stadt Münster dennoch zu einer Öffnung der Sporthallen entschieden.

Die entsprechenden Bedingungen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Informationsblatt „Richtlinie zur Wiederaufnahme des Sportbetriebes in städtischen Turn-/Sporthallen und städtischen Sportaußen- und Freiluftanlagen“.
Ich bitte um unbedingte Beachtung.

Ein paar Hinweise dazu:
● Die angekündigten Handdesinfektionsmittel befinden sich in der Belieferung und werden in Kürze in die Regie-/Übungsleiterräume gestellt. Da es sich um eine Empfehlung des Gesundheitsamtes und keine Pflicht handelt, ist diese geringe zeitliche Verzögerung zulässig.
● Sollte es im Einzelfall geringe Verzögerungen/ Unannehmlichkeiten bei der Hallenöffnung geben, so bitte ich um Ihr Verständnis, da die verbindlichen Regelungen erst jetzt festgesetzt werden konnten und abschließend umgesetzt werden können. Das Sportamt ist in Zusammenarbeit mit den Schulhausmeistern um einen möglichst reibungslosen Wiedereinstieg in die Öffnung bemüht.
● Folgende Sporthallen können erst mit Verzögerung freigegeben werden, da sie derzeit noch für die Durchführung von Abiturklausuren zur Verfügung stehen müssen:
– Schulzentrum Kinderhaus (beide Hallen): ab 02.06.
– Turnhalle Annettegymnasium: ab 27.05.
– Wilhelm-Hittorf-Gymnasium (Turn- und Spielhalle): ab 12.06.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Imsieke, Tel.: 492-5214 oder per E-Mail an: imsieke@stadt-muenster.de.
Bitte wirken Sie bei Ihren Trainer/-innen auf eine äußerst verlässliche Umsetzung der o.a. Maßgaben hin! Jeder Sportler/jede Sportlerin kann durch sein persönliches Verhalten zu einem erfolgreichen Wiedereinstieg in das Sporttreiben auf und in Münsters Sportanlagen/Sporthallen beitragen.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
gez. Kerstin Dewaldt
Leiterin des Sportamtes

 

Das Schreiben im Orginal finden Sie hier:

Die „Richtlinie zur Wiederaufnahme des Sportbetriebes in städtischen Turn-/Sporthallen und städtischen Sportaußen- und Freiluftanlagen“ finden Sie hier:

 


 

8. Mai 2020

Schreiben des Sportamts der Stadt Münster an die Vereine

In einem Schreiben an die münsterschen Vereine erläutert das Sportamt der Stadt die aktuellen Bedingungen für die Nutzung von Sportanlagen. Das Schreiben findet sich hier:

 


7. Mai 2020

Presse-Briefing zum Bereich Sport in NRW.

Sport-Staatssekretärin Andrea Milz erläuterte den gestern von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet bekannt gegebenen Fahrplan hin zu einer Normalisierung im heimischen Sport. Sie kündigte zudem für morgen Nachmittag weitere Details und Ausführungsbestimmungen an, die Vereinen bei der Erstellung konkreter Angebote helfen werden.

Hier die Aufzeichnung des Gesprächs (Beginn ist gegen Minute 10:00):

 


7. Mai 2020

Pressemitteilung des LSB NRW

“Wieder Vereinssport in NRW”

Am 6. Mai haben sich Bundesregierung und die Ministerpräsident*innen der Länder auf weitreichende Beschlüsse geeinigt. Wir freuen uns über den ersten sehr großen Schritt hin zur Wiederaufnahme eines geregelten Sportbetriebs in den rund 18.300 Sportvereinen in NRW.
Für Nordrhein Westfalen teilte Ministerpräsident Laschet folgenden Zeitplan mit:

Ab Donnerstag 7. Mai 2020 ist der Sport- und Trainingsbetrieb im kontaktlosen Breiten- und Freizeitsport wieder erlaubt – sofern der Sport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen oder im öffentlichen Raum stattfindet.
Der Reitsport ist auch in geschlossenen Reitsportanlagen und Hallen zulässig.

Ab Montag, 11. Mai 2020 ist die Öffnung von Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen/Kursräumen der Sportvereine unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen wieder möglich.
Freibäder dürfen ab 20. Mai unter strengen Auflagen von Abstand und Hygiene öffnen – ausgenommen sind reine Spaßbäder.

Ab 30. Mai 2020 soll die Ausübung von Sportarten auch mit unvermeidbarem Körperkontakt und in geschlossenen Räumen wieder gestattet werden, ebenso der Betrieb in Hallenbädern.
Sportliche Wettbewerbe im Kinder-, Jugend- und Amateurbereich sind dann ebenfalls zulässig – die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen ist unter Auflagen gestattet“.

Wie bisher auch, gibt uns die Coronaschutzverordnung für NRW (aktuell vom 07.05.2020) den verbindlichen Rahmen, in dessen Grenzen Vereinssport draußen oder in der Halle wieder beginnen kann:  unter strikter Einhaltung der Hygienevorgaben, zunächst kein Wettkampfsport!

Hier finden Sie die aktuelle, ab Donnerstag, 7. Mai geltende  Coronaschutzverordnung:

Die für den Sport relevanten Passagen darin sind folgende:

§ 4 Sport
(1) Untersagt ist jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen (einschließlich Fitnessstudios und Tanzschulen), soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist.

(2) Die nach dem Landesrecht für Schutzmaßnahmen nach § 28 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes zuständigen Behörden können Ausnahmen von Absatz 1 für das Training an den nordrhein-westfälischen Bundesstützpunkten zulassen.

(3) Ausgenommen von Absatz 1 sind der Sportunterricht an den Schulen und die Vorbereitung auf oder die Durchführung von schulischen Prüfungen, sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen sowie das Training von Berufssportlern auf und in den von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten Trainingseinrichtungen.

(4) Ausgenommen von Absatz 1 sind der Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen sowie im öffentlichen Raum, wenn dieser kontaktfrei durchgeführt wird, geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen (auch in Warteschlangen) sichergestellt sind. Die Nutzung
von Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie das Betreten der Sportanlage durch Zuschauer sind bis auf weiteres untersagt; bei Kindern unter 12 Jahren ist das Betreten der Sportanlage durch jeweils eine erwachsene Begleitperson zulässig.

(5) Abweichend von den Absätzen 1 und 4 sind der Reitsport, Reitunterricht, Voltigieren und Kutschfahren auch in Reitschulen, Reithallen und sonstigen nicht unter freiem Himmel befindlichen Reitsportanlagen zulässig, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen sichergestellt sind; die Nutzung von Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie das Betreten der Reitsportanlage durch Zuschauer sind bis auf weiteres untersagt, bei Kindern unter 12 Jahren ist das Betreten der Reitsportanlage durch jeweils eine erwachsene Begleitperson zulässig.

 § 12 Zusammenkünfte und Ansammlungen, Verhalten im öffentlichen Raum
(1) Zusammenkünfte und Ansammlungen in Vereinen, Sportvereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sind untersagt.

 

Sobald aktuelle Informationen auch der Stadt Münster vorliegen, geben wir die an dieser Stelle weiter.

 


9. April 2020

Schreiben des LSB-Vorstandes

Die Zahlung der NRW-Soforthilfe 2020 für Solo-Selbstständige und Kleinstbetriebe wird vorerst gestoppt. Das entschied das Wirtschaftsministerium (MWIDE) in Abstimmung mit dem Landeskriminalamt am Mittwochabend. Nach ersten Hinweisen auf Fake-Webseiten, die in Suchergebnissen prominent platziert waren, hatte das MWIDE am Dienstag Strafanzeige wegen Betrugs erstattet.

Das LKA hatte daraufhin mit der Zentral- und Ansprechstelle für Cyberkriminalität die Ermittlungen aufgenommen und das Ministerium gestern Abend über erste Ergebnisse informiert. Demnach haben Betreiber mit gefälschten Antragsformularen Daten abgefischt und diese mutmaßlich für kriminelle Machenschaften genutzt. Daraufhin hatte das Land die Bezirksregierungen angewiesen, die weitere Auszahlung der Gelder auszusetzen. In den kommenden Tagen wird die Ermittlergruppe ihre Recherchen fortsetzen, um betrügerische Anträge zu identifizieren.

Die Antragstellung ist davon nicht berührt: Kleinunternehmer und Selbstständige können weiterhin die NRW-Soforthilfe beantragen. Cyberexperten von Wirtschaftsministerium und LKA raten erneut dringend, dafür ausschließlich die offizielle Internetseite zu nutzen: https://soforthilfe-corona.nrw.de. Offizielle Webseiten des Landes enden stets auf der Endung „.nrw“ oder „.nrw.de“.

Antragsteller, die auf Ihre Überweisung warten, bitten wir um Verständnis und etwas Geduld. Das Ministerium wird zeitnah über die weitere Entwicklung informieren.

 


8. April 2020

Schreiben des LSB-Vorstandes

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kollegen*innen in den Fachverbänden und Bünden,

kurz vor den Ostertagen melden wir uns mit weiteren Informationen bei Ihnen. Die Kernnachrichten lauten:
– Das Verfahren zur Vergabe der 10 Millionen Euro Soforthilfe steht (siehe unten)!
– Die Übungsleiterförderung wird um 40 Prozent aufgestockt (siehe unten)!

Damit ist es gelungen, gegenüber unserer letzten Information vom 3. April 2020 weitere drei Millionen Euro Sonderhilfe für die Sportvereine in NRW zu sichern. Das Baukastensystem zur Bewältigung von Notlagen der Vereine in der Coronakrise erhält damit ein neues Element.

Soforthilfeprogramm des Landes NRW für Sportvereine (10 Millionen Euro)

Geholfen werden soll Sportvereinen, denen durch die Coronakrise aktuell eine Zahlungsunfähigkeit droht. Anträge können ausschließlich online ab dem 15. April 2020 bis zum 15. Mai 2020 im Förderportal des Landessportbundes NRW https://foerderportal.lsbnrw.de/startseite gestellt werden. Hinweise zum Verfahren werden ab dem 9. April auf der Website des Landessportbundes NRW www.lsb.nrw veröffentlicht. Vereine müssen dabei detaillierte Angaben zu ihrer Einnahme- und Ausgabesituation machen. Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses in Höhe von 60 Prozent des nachgewiesenen Fehlbedarfs. Die Höchstförderung beträgt 50.000 Euro.

Erhöhte Übungsleiterförderung (3 Millionen Euro)

Das mit 7,56 Millionen Euro ausgestattete Programm zur Förderung der Übungsarbeit in den Sportvereinen („Übungsleiterförderung“), das regelmäßig von 7000 bis 8000 Vereinen in Anspruch genommen wird, wird angesichts der Coronakrise von der Staatskanzlei um drei Millionen Euro bzw. rund 40 Prozent aufgestockt. Damit soll die Bindung der für den Vereinsbetrieb unerlässlichen (auch nebenberuflich oder als Honorarkräfte tätigen) Übungsleiter*innen unterstützt werden. Ein Vorziehen der Auszahlung (normaler Auszahlungstermin ist Oktober/November) auf den Sommer wird angestrebt. Anträge sind online über das Förderportal des Landessportbundes NRW unter https://foerderportal.lsb-nrw.de/startseite möglich.

Unverändert ist außerdem eine Beteiligung von Vereinen, Bünden und Verbänden an folgenden Programmen möglich:

Soforthilfeprogramm des Bundes
Das am 27. März 2020 auf der Website des MWIDE https://www.wirtschaft.nrw/nrwsoforthilfe2020 gestartete Soforthilfeprogramm für Kleinunternehmen und Soloselbständige steht auch Sportvereinen grundsätzlich offen, wenn sie unternehmerisch tätig sind. Auch selbständige Übungsleiter*innen/Trainer*innen können bei Vorliegen der Voraussetzungen Anträge stellen. Genaueres ergibt sich aus den auf der Website des MWIDE veröffentlichten Informationen. Antragstellungen sind ausschließlich online möglich und können bis zum 31. Mai 2020 gestellt werden. Die Pauschalzuschüsse betragen 9.000 bis 25.000 Euro.

Kurzarbeitergeld
Hierzu hatten wir Verbänden und Bünden zuletzt empfohlen, auf Kurzarbeit für vom LSB finanzierte Fachkräfte so lange wie möglich zu verzichten, um die unverändert vollständig gewährten Zuschüsse voll auszunutzen. Wir hatten zugesagt, uns dafür einzusetzen, dass diese Zuschüsse auch nutzbar gemacht werden sollen, um bei unvermeidbarerer Kurzarbeit eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes durch den Arbeitsgeber zu ermöglichen. Das ist gelungen. Die Bedingungen lauten aktuell wie folgt: Wird Kurzarbeitergeld für eine*n Arbeitnehmer*in angemeldet, die*der eine stellengebundene Förderung erhält (z. B. Fachkraft Integration/Ganztag oder Trainer Leistungssport), so verfällt der Anspruch auf  Förderung für den Zeitraum des bezogenen Kurzarbeitergeldes. Aufstockungsbeträge der Arbeitgeber gelten aber aufgrund der gegenwärtigen COVID-19-Krise als zuwendungsfähige Ausgaben und können somit im Verwendungsnachweis berücksichtigt werden. Dabei gelten Höchstgrenzen, die sich an den Regelungen des Tarifvertrags der kommunalen Arbeitgeber (TVöD VKA) orientieren. Bei Rückfragen zum Thema wenden Sie sich gerne an das Referat Förderprogramme/KJP (Joerg.Beckfeld@lsb.nrw oder Jonas.Stratmann@lsb.nrw). Grundsätzliche Informationen zum Instrument Kurzarbeit finden sie unverändert www.vibss.de .

Weitere Informationen

Ausnahmegenehmigungen für den Sportbetrieb
Die Coronaschutzverordnung des Landes setzt einen engen Rahmen, nach dem die (ausschließlich unmittelbar zuständigen) lokalen Behörden entscheiden. Die Verordnung lautet im entsprechenden Absatz: „Untersagt sind jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen, Sportvereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen. Die nach dem Landesrecht für Schutzmaßnahmen nach § 28 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes zuständigen Behörden können Ausnahmen für das Training an den nordrhein-westfälischen Bundesstützpunkten zulassen.“ Nur an den letztgenannten Bundesstützpunkten ist demnach (und das unter strengen Auflagen) ein Training möglich, das sich derzeit auf Olympiakader und Perspektivkader nach Definition des DOSB beschränkt.
Zur Dauer der Beschränkungen können wir keine Aussage treffen. Ob es in der Konferenz der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten*innen der Länder in der kommenden Woche zu einer teilweisen Aufhebung der derzeitigen Regelungen kommt, ist noch nicht abzusehen.

Blitzlicht
Es wird viel über Geld geredet zurzeit. Das ist sicher auch richtig, weil die Coronakrise im organisierten Sport teilweise gravierende, manchmal existenzbedrohende wirtschaftliche Folgen hat. Wir hoffen, dass Sie trotzdem gelegentlich auch etwas Zeit finden, die vielen tollen Aktionen in den Blick zu nehmen, die Vereine, Verbände und Bünde in dieser schwierigen Zeit gestartet haben. Zahlreiche digitale Angebote für Vereinsmitglieder, Solidaritäts- und Hilfsaktionen aus dem Sport für andere gesellschaftliche Bereiche u. a. m. zeigen, wie viel Potential der Vereinssport auch über das normale Sporttreiben hinaus hat. Allen, die sich hier engagieren, danken wir an dieser Stelle besonders herzlich. Nachfolgend auch ein Beispiel aus unserem Haus: Mit unserer Corona bedingten Neuschöpfung KIBAZ im Kinderzimmer können bewegte Ostergrüße in die Familie, an die Nichten und Neffen und alle Kinder und Eltern im Freundes- und Bekanntenkreis geschickt werden (http://go.sportjugend.nrw/kiki) . Das wird spannend, bewegt und bunt!

Trotz der widrigen Umstände wünschen wir Ihnen schöne Osterfeiertage!
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Klett (Präsident), Dr. Christoph Niessen (Vorstandsvorsitzender)

 


1. April 2020

Zweite Videobotschaft von Stefan Klett und Andrea Milz

Ein wichtiges Zeichen für den Sport in Nordrhein-Westfalen: Das Land NRW hat mit einem Zehn Millionen Euro Hilfsprogramm nun auch gemeinnützige Sportvereine im Blick, die nicht unternehmerisch tätig sind. In einer zweiten Videobotschaft informieren Sportstaatssekretärin Andrea Milz und Landessportbund-Präsident Stefan Klett über das vom Landtag NRW beschlossene Hilfsprogramm für den Sport in NRW in der Corona-Krise:

Darüber hinaus sagt die Sportstiftung NRW erfreulicherweise die finanzielle Förderung der olympischen und paralympischen Athlet*innen weiterhin bis zum Ende des Jahres zu. Für die paralympischen Trainer*innen, die ebenfalls von der Sportstiftung NRW gefördert werden, gilt dies sogar bis Ende 2021, über den olympischen Zyklus hinaus.

“Der Landessortbund hat zudem in Abstimmung mit der Landesregierung beschlossen, dass auch die Trainer*innen der olympischen Fachverbände über den olympischen Rhythmus hinaus – bis Ende 2021 – gefördert werden”, so Stefan Klett.

 


27. März 2020, 18:23 Uhr

Schreiben des LSB-Vorstandes:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kollegen*innen in den Fachverbänden und Bünden,
wir hoffen, dass Sie die Woche gesund überstanden haben! Im Folgenden knüpfen wir an unsere Information vom 19.03.2020 an.

1. Zugang von Sportvereinen und -verbänden zu Hilfsprogrammen

Wir hatten u. a. zugesagt, dass wir alles daran setzen werden, Vereine mit ihren unterneh-merischen Tätigkeiten Zugang zu den staatlichen Hilfspaketen zu verschaffen! Das ist nach einer Woche voller Gespräche auf Bundes- und Landesebene nun erreicht. Die folgende Pressemeldung der Staatskanzlei von heute informiert Sie ausführlich https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/hilfe-fuer-den-sport-nrw-rettungsschirm-auch-offen-fuer-uebungsleiter-und. Außerdem erhalten Sie aktuelle Informationen unter https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020, diese Seite wird im Moment kontinuierlich aktualisiert. Das ist ein großartiger Erfolg für uns alle und ein wichtiger Schritt, um wirtschaftliche Notsituationen durch die Coronakrise in vielen Tausend Sportvereinen in NRW abzuwenden! Antragsberechtigt sind natürlich auch Sportverbände! Außerdem ist der Zugang für selbständige Trainer- und Übungsleiter, die für Sportvereine tätig sind, gegeben.

Bitte behalten Sie gemeinsam mit uns Folgendes im Blick: Das Hilfsprogramm soll bei der Sicherung der wirtschaftlichen Existenz und Überbrückung von akuten Finanzierungseng-pässen im unternehmerischen Bereich der Vereine dienen. Ausfälle von Mitgliedsbeiträgen zählen dazu z. B. nicht! Eine Orientierungshilfe, welche Einnahmen und Ausgaben dem un-ternehmerischen Bereich von Vereinen zuzuordnen sind, finden Sie in unseren FAQ zum Thema Coronakrise unter www.lsb.nrw. Welche weiteren Voraussetzungen an eine finanziel-le Hilfe geknüpft werden, entnehmen Sie bitte der o. g. Website. Bei Vorliegen der Voraus-setzungen können Sportvereine und -verbände einen einmaligen, nicht rückzahlbaren Zu-schuss von 9.000,- bis 25.000,- Euro erhalten, der nach der Zahl der Beschäftigten gestaffelt wird. Das Antragsverfahren ist ausschließlich online auf der o. g. Website durchführbar.

2. Weitere Hilfen

Nicht alle Vereine und Verbände werden von der o. g. Hilfe profitieren können, aus welchen Gründen auch immer. Deswegen befinden wir uns weiter in intensiven Gesprächen mit unseren politischen Partnern in der Landesregierung über die Bildung eines zusätzlichen Hilfsfonds.
Die finanziellen Hilfen für den organisierten Sport werden am Ende idealerweise aus mehreren Bausteinen bestehen. Neben dem unter 1. beschriebenen Hilfspaket und einem möglichen Hilfsfonds zählt dazu auch das Hilfsinstrument der Kurzarbeit. Weiterhin sind in dieser Woche auch die Kreditprogramme der KFW und der NRWbank angelaufen. Hierzu fehlen uns noch detaillierte Informationen. Wir bleiben dran!

 


27. März 2020
Pressemitteilung der NRW-Staatskanzlei:

„Es ist eine gute Nachricht, dass aus dem von Bund und Land aufgespannten Rettungsschirm sowohl gemeinnützige Sportvereine, die einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb unterhalten, als auch freiberufliche Trainerinnen und Trainer sowie Übungsleiterinnen und Übungsleiter, die diese Tätigkeit als Haupterwerb betreiben, als gemeinnützige Unternehmen oder als Soloselbstständige antragsberechtigt sind“, sagt Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt Andrea Milz.

Betroffene können über die NRW-Soforthilfe 2020 ab Freitagmittag (27. März 2020) finanzielle Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen beantragen (www.wirtschaft.nrw/corona).

Trainerinnen, Trainer, Übungsleiterinnen, Übungsleiter

Die Trainerinnen und Trainer beziehungsweise Übungsleiterinnen und Übungsleiter bilden das zentrale Rückgrat der Sportvereine. Durch umfassende Aus- und Weiterbildung sind sie die Garanten für ein hochqualitatives Angebot für Menschen aller Altersstufen – besonders im Gesundheitssport mit seinen präventiven, rehabilitativen, integrativen sowie inklusiven Aspekten. Zahlreiche Trainerinnen und Trainer beziehungsweise Übungsleiterinnen und Übungsleiter bestreiten zumindest Teile ihres Lebensunterhaltes durch Tätigkeiten in einem, häufig aber auch in mehreren Sportvereinen. Durch die Einstellung des sportlichen Lebens und die Schließung sämtlicher Sport, Spiel- und Freizeitanlagen ist die Tätigkeit der Übungsleiterinnen und Übungsleiter eingestellt und deren Einnahmemöglichkeiten sind schlagartig weggebrochen.

Sportvereine

Trotz ihrer Gemeinnützigkeit sind viele der 18.300 Sportvereine in Nordrhein-Westfalen auch unternehmerisch tätig, zum Beispiel in steuerbegünstigten Zweckbetrieben, in der steuerbegünstigten Vermögensverwaltung, wie zum Beispiel durch Verpachtungen und schließlich auch in voll steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben. Letztere dienen häufig auch dazu, den ideellen Tätigkeitsbereich mitzufinanzieren.

Im unternehmerischen Bereich erleiden die Sportvereine mit der vollständigen Einstellung des Sportbetriebes seit dem 16.März 2020 massive Einnahmeverluste. Dem stehen in vielen Vereinen Fixkosten gegenüber wie zum Beispiel Mieten oder Personalkosten. Da die Vereine als gemeinnützige Organisationen nur in begrenztem Umfang Rücklagen bilden dürfen, können sie sehr schnell in Zahlungsschwierigkeiten und damit in Insolvenzgefahr geraten.

Darüber hinaus besteht für Vereine, die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben, die Möglichkeit Kurzarbeitergeld zu beantragen. Das Kurzarbeitergeld kann wirkungsvoll dazu beitragen, voll- und teilzeitbeschäftigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Vereinen vor Entlassung und Arbeitslosigkeit zu schützen und die Personalkosten der Vereine zu senken.

Weitere Informationen zum Kurzarbeitergeld finden Sie hier.
Dazzu hat auch der LSB ein Merkblatt mit Informationen für Vereine harausgegeben:

Weitere Informationen sowie das Antragsformular zur Soforthilfe finden Sie unter: www.wirtschaft.nrw/corona

 


 

21. März 2020

Videobotschaft von Stefan Klett und Andrea Milz

Landesregierung NRW und Landessportbund NRW erarbeiten gemeinsam Lösungen, die so unbürokratisch wie möglich sein sollen.

LSB-Präsident Stefan Klett und Sportstaatssekretärin Andrea Milz richten sich in der Coronakrise mit einer Videobotschaft an den organisierten Sport in NRW:

 

Für die zahlreichen aktuellen Fragen der NRW-Sportvereine, -bünde und -verbände hat der Landessportbund NRW die zentrale Mailadresse VIBSS@lsb.nrw eingerichtet. Die dort eingehenden Fragen sind mitsamt Antworten in einem FAQ-Katalog auf der LSB-Website zu finden.

Weiterhin steht Ihnen bis auf Weiteres montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 0203 7381-777 eine telefonische Beratung beim LSB zur Verfügung.

Hilfsfonds für Härtefälle

Kurzfristige erkennbare existenzielle Notlagen von Vereinen können an Vereinsnotfall@lsb.nrw unter Angabe der Vereinsnummer gemeldet werden. Dazu eine Bitte des Stadtsportbundes: Über die Mailadresse info@ssb.ms den SSB bitte stets in Kopie nehmen – Vielen Dank!

 

 


19. März 2020, 11:00 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

Aufgrund der Corona-Krise erreichen uns vermehrt Anfrage zum Ausfall von Kursangeboten und dem Umgang mit Kursgebühren ebenso wie zum Thema Lohnfortzahlung für Mitarbeiter oder Honorarkräfte.

Hier möchten wir Ihnen natürlich auch so gut es uns möglich ist mit Informationen unter die Arme greifen. Da wir aber auch nicht alles neu erfinden müssen, verweisen wir an dieser Stelle gerne auf den Landessportbund, der für viele Themen auf seiner Seite ein FAQ bereitgestellt hat. Dieses finden Sie unter https://www.vibss.de/vereinsmanagement/ablage-slider/coronavirus-covid-19-sars-cov-2/

Nichts desto trotz haben wir einige ausgewählte Aspekte an dieser Stelle herausgegriffen, um sie Ihnen direkt zur Verfügung zu stellen:

 

Durch den Erlass ist klar, dass alle Gruppenstunden ausfallen müssen. Wie sieht es mit Einzeltrainerstunden aus?

Nach dem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen in der derzeit aktuellen Fassung vom 17.03.2020 sind unter anderem folgende Angebote bzw. Einrichtungen zu schließen bzw. einzustellen:

Jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagensowie alle Zusammenkünfte in Vereinen, Sportvereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen ab dem 17.03.2020.

Hiernach wird nicht differenziert zwischen Mannschafts-, Gruppen- oder Einzeltraining. Ziel der angeordneten Maßnahmen ist es, jegliche unnötigen Sozialkontakte zu vermeiden, um eine schnelle Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Dies gilt auch für die mit dem Besuch einer Sportanlage verbundene An- und Abreise und mögliche Kontakte in Umkleideräumen. Nach hiesiger Ansicht lässt der Erlass keine differenzierende Auslegung zu. Die Sportvereine sollten der gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und die Anordnungen der Behörden konsequent umsetzen.

Welche Rechte haben die Mitglieder, wenn der Sport- und Trainingsbetrieb eingestellt wird?

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat am 15.03.2020 per Erlass verfügt, dass alle Sportangebote ab sofort einzustellen sind. Das Verbot gilt zunächst bis zum 19. April 2020 (Quelle: www.land.nrw/de/pressemitteilung/landesregierung-beschliesst-weitere-massnahmen-zur-eindaemmung-der-corona-virus). Vereinsvorstände stellen sich die Frage, ob die Einstellung des Sport-, Spiel- und Trainingsbetriebs Auswirkungen auf die Rechte und Pflichten der Mitglieder haben, insbesondere, ob die Mitglieder die Mitgliedschaft kündigen oder den Beitrag mindern können. Der Beitrag stellt nach den vereinsrechtlichen Grundsätzen kein Entgelt dar, sondern ist die satzungsmäßige Verpflichtung der Mitglieder, damit der Zweck des Vereins verwirklicht werden kann. Der Beitrag ist danach grundsätzlich kein Entgelt für die Leistungen des Vereins. Insofern gilt auch nicht der bereits angesprochene Grundsatz, dass bei Wegfall der Leistung auch die Pflicht zur Gegenleistung entfällt. Der Beitrag dient insbesondere dazu, die laufenden Kosten des Vereinsbetriebs zu decken. In der Regel sind die Beiträge knapp kalkuliert und berücksichtigen Kosten, die ganzjährig anfallen wie zum Beispiel Verbandsabgaben und Versicherungsbeiträge. Insofern dürfte es nicht gerechtfertigt sein, den Beitrag zu mindern. Dieselben Argumente dürften für die Beantwortung der Frage nach einem Sonderkündigungsrecht herangezogen werden können. Mit der Mitgliedschaft im Verein soll grundsätzlich eine langfristige Verwirklichung des Vereinszwecks verfolgt werden. Die Einstellung des Sportbetriebs für einen zunächst überschaubaren Zeitraum dürfte danach grundsätzlich noch nicht dazu führen, ein Sonderkündigungsrecht anzunehmen. Anderes könnte gegebenenfalls für sogenannte Kurs- oder Zeitmitgliedschaften gelten.

Müssen Mitarbeiter*innen vergütet werden, wenn der Sport- bzw. Trainingsbetrieb eingestellt wird bzw. Sportveranstaltungen abgesagt werden?

Es lässt sich keine generelle Aussage zum Umgang mit Vergütungsansprüchen von Mitarbeiter*innen treffen, wenn zum Beispiel der Sport- bzw. Trainingsbetrieb oder Veranstaltungen abgesagt werden. Die Folgen bei Nichtbeschäftigung hängen zum einen vom Status und zum anderen von den vertraglichen Vereinbarungen ab. Es lässt sich allenfalls folgende grobe Orientierung geben:

  • Ehrenamtlich Tätige mit Anspruch auf konkreten Aufwendungsersatz:
    Da lediglich der tatsächlich angefallene Aufwand ersetzt wird, dürften hier Zahlungsansprüche entfallen.
  • Ehrenamtlich Tätige mit Anspruch auf eine pauschale Aufwandsentschädigung im Rahmen des Übungsleiterfreibetrages oder Ehrenamtsfreibetrages:
    Hierbei kommt es auf die vertragliche Situation an. Vielfach sehen die Vereinbarungen vor, dass ehrenamtlich Tätige eine pauschale Aufwandsentschädigung erhalten, wenn sie tätig geworden sind (z.B. je Übungsstunde). Fällt die Übungsstunde aus, dann entfällt auch die pauschale Aufwandsentschädigung. Anders könnte es sein, wenn fortlaufend eine pauschale Aufwandsentschädigung vereinbart ist (z.B. monatlich 200 € oder 60 €). Hier ist die Rechtslage nicht eindeutig. Wenn die Zahlung als pauschale Aufwandsentschädigung vereinbart wurde, dann könnte argumentiert werden, dass bei Nichtanfallen des Aufwands auch der Zahlungsanspruch entfällt. Ansonsten müsste das Vertragsverhältnis beendet werden.
  • Mitarbeiter*innen sind im Rahmen eine Arbeitsverhältnisses tätig:
    Zwar gilt der Grundsatz “Ohne Arbeit keinen Lohn”. Von diesem Grundsatz existieren im Arbeitsrecht aber zahlreiche Ausnahmen. Eine solche Ausnahme stellt zum Beispiel die Störung des Betriebsablaufs dar. Das Risiko, Arbeitnehmer*innen nicht beschäftigen zu können, trägt danach der Arbeitgeber (sogenanntes wirtschaftliches Risiko und Betriebsrisiko). Soweit Arbeitnehmer*innen ihre Arbeitskraft anbieten, haben sie einen Vergütungsanspruch gegen den Arbeitgeber. Gegebenenfalls kann der Verein mit arbeitsrechtlichen Maßnahmen reagieren oder sozialversicherungsrechtliche Angebote nutzen, wie zum Beispiel das Kurzarbeitergeld. Arbeitsrechtlich kann auch eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses in Betracht kommen. Hierbei sind aber Kündigungsfristen zu beachten. Ein Grund für eine außerordentliche und fristlose Kündigung dürfte wohl nicht vorliegen.
    Bei einer Kündigung ist ferner zu beachten, ob allgemeiner oder besonderer Kündigungsschutz gilt. Beim allgemeinen Kündigungsschutz muss die Kündigung sozial gerechtfertigt sein. In Betracht käme hier eine betriebsbedingte Kündigung. Voraussetzung ist dabei ein dauerhafter Wegfall der Weiterbeschäftigungsmöglichkeit aufgrund betrieblicher Gründe. Gegebenenfalls hat eine Weiterbeschäftigung im Unternehmen an anderer Stelle Vorrang vor der Kündigung. Im Übrigen gilt der allgemeine Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz nur für Arbeitnehmer*innen in Betrieben ab einer bestimmten Größenordnung und nach mindestens sechsmonatiger Betriebszugehörigkeit (vgl. §§ 1 Abs. 1, 23 Abs. 1 Kündigungsschutzgesetz). Ein besonderer Kündigungsschutz gilt zum Beispiel für Schwangere oder schwerbehinderte Arbeitnehmer*innen.

Fragen rund um Kündigungsmöglichkeiten von Arbeitnehmer*innen hängen von den Umständen des Einzelfalles ab und müssen individuell geprüft werden. Es empfiehlt sich, einen Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin mit diesen Angelegenheiten zu betrauen.

Es besteht ein Vertrag über eine selbständige Tätigkeit:
Sagt der Verein von sich aus die Veranstaltung ab, berührt dies grundsätzlich zunächst nicht einen vereinbarten Honoraranspruch. Anders ist das allerdings zu bewerten, wenn die Veranstaltung objektiv nicht durchgeführt werden kann, zum Beispiel wegen eines nachträglichen behördlichen Verbots. Ohne entsprechende Leistung entfällt der Anspruch auf die Gegenleistung, so dass der Vergütungsanspruch des Selbständigen entfällt. Aber auch hier kommt es in erster Linie darauf an, was zwischen den Parteien vertraglich vereinbart wurde, wenn der Vertrag zum Beispiel Stornierungsklauseln enthält.

Gibt es staatliche Hilfen für Sportvereine um etwa Personal, Miete, etc. bezahlen zu können?

Hinsichtlich der Finanzierungshilfen für Personal wird auf die Ausführungen zum Kurzarbeitergeld verwiesen.

Die Bundesregierung plant derzeit ein Hilfsprogramm für die deutsche Wirtschaft, welches steuerliche Liquiditätshilfen und einen Schutzschirm in Form eines Kreditprogramms für Unternehmen vorsieht (Quelle: www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/milliardenhilfen-wegen-corono-1730386). Inwiefern die Programme durch die Sportvereine und Fachverbände in Nordrhein-Westfalen genutzt werden können, bedarf noch der Klärung. da das Programm noch nicht in allen Einzelheiten bekannt ist.
Der Landessportbund NRW arbeitet mit Hochdruck an einer passenden Lösung.

Gibt es finanzielle Unterstützung seitens der Fachverbände/Landessportbund NRW?

Vor dem Hintergrund der Einzigartigkeit der Umstände und der Tatsache, dass die weitere Entwicklung und die Folgen der Corona-Pandemie nicht absehbar sind, kann der Landessportbund Nordrhein-Westfalen zu finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten derzeit noch keine Angaben machen, jedoch arbeitet der Landessportbund Nordrhein-Westfalen mit Hochdruck an einer Lösung. Es wird um Verständnis gebeten. Im Hinblick auf Unterstützungsmöglichkeiten der Fachverbände werden Sie gebeten, sich unmittelbar an die Fachverbände zu wenden.

Absage von Kurs- oder Zeitmitgliedschaften: Sonderkündigungsrecht für Mitglieder? Recht auf Beitragsminderung?

Einige Vereine sehen in ihren Satzungen Kurs- und Zeitmitgliedschaften vor. Oft handelt es sich dabei um eine Mitgliedschaft, die sich auf die Wahrnehmung bestimmter Angebote beschränkt. Allgemeine Mitgliedschaftsrechte wie das Stimmrecht werden vielfach ausgeschlossen. Insofern ist die Situation nicht vergleichbar mit einer ordentlichen aktiven oder passiven Mitgliedschaft. Die Situation dürfte eher mit dem Ausfall von Kursangeboten und Sportveranstaltungen vergleichbar sein. Da die Mitgliedschaft in erster Linie an den Leistungsaustausch anknüpft, könnte hier ein Sonderkündigungsrecht der Mitglieder bzw. eine Wegfall der Beitragspflicht in Frage kommen. Den Vereinen wird empfohlen, auf die Kurs- und Zeitmitglieder zuzugehen und um Verständnis für die besondere Situation zu werben. Gegebenenfalls lassen sich die Angebote nachholen, so dass bereits bezahlte Beiträge angerechnet werden können. Es gibt keine einheitliche Lösung, da vor dem Hintergrund der diversen Ausgestaltungen stets die Umstände des Einzelfalles betrachtet werden müssen.

 


18. März 2020, 11:00 Uhr

Schreiben des Sportamts der Stadt Münster

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus hatte ich Sie über den Erlass des Landes NRW informiert, dass alle städtischen Sporthallen und Sportaußenanlagen/Sportplätze ab sofort für die Dauer der Schulschließungen bis zum 19.04.2020 gesperrt sind (siehe beigefügte Allgemeinverfügung Punkt 2.g). Bitte beachten Sie: Dies gilt ausdrücklich auch für vereinseigene Anlagen.

Diese Anweisung wird augenscheinlich von vielen Sportlerinnen und Sportlern nicht befolgt. Wir bitten noch einmal eindringlich darum, die Sportstätten nicht zu betreten und damit das Zusammentreffen von Personen auf ein absolut notwendiges Minimum zu begrenzen.

Bitte informieren Sie die Sportler/-innen Ihres Vereins nochmals ausdrücklich über das Verbot, Sportstätten zu nutzen.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

gez.
Kerstin Dewaldt
Leiterin des Sportamtes

 


16. März 2020, 14:00 Uhr

Schreiben des Sportamts Münster

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus hat die Stadt Münster beschlossen, alle städtischen Sporthallen und Sportaußenanlagen/Sportplätze ab sofort für die Dauer der Schulschließungen zu sperren.

Bitte informieren Sie die Sportler/-innen Ihres Vereins kurzfristig über diese Sperrung.

Auf Grund eines Erlasses des Landes NRW sind darüber hinaus ab 17.03. bis zunächst 19.04.2020 alle Sportstätten (Sporthallen, Sportaußenanlagen) zu schließen. Bitte beachten Sie: dies gilt ausdrücklich auch für vereinseigene Anlagen.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

gez.
Kerstin Dewaldt
Leiterin des Sportamtes

 


16. März 2020, 12:00 Uhr

Newsletter des Stadtsportbundes

Am Wochenende haben sowohl in der Landesregierung NRW als auch in der Stadt Münster die Krisenstäbe getagt. Für diejenigen, die es am Wochenende aus den Medien noch nicht mitbekommen haben, findet sich im Anhang eine Pressemeldung des Landes.

Was bedeuten die Entscheidungen für den Sport:

  1. Wir fordern alle Sportvereine auf, mit sofortiger Wirkung ihr jeweiliges Sportangebot einzustellen.
  2. Wir fordern alle Sportvereine auf, mit sofortiger Wirkung Ihre Sportstätten zu schließen und auch nicht zur privaten Nutzung offen zu halten.
  3. Wir fordern alle Sportvereine auf, mit sofortiger Wirkung alle nicht-essentiellen Veranstaltungen (inkl. Vorstandssitzungen) abzusagen bzw. auf ein Minimum zu reduzieren oder alternative mediale Wege zu finden (z.B. (Telefonkonferenzen, Beschlussfassungen im Umlaufverfahren), derartige Sitzungen durchzuführen.

Unseres Verständnisses des Erlasses nach gelten die Auflagen ebenfalls für den (Hoch-)Leistungssport, obgleich völlig verständlich ist, dass jene Sportler*innen nicht von 100 auf 0 herunterfahren können. Wir empfehlen diese bis auf weiteres mit individuellen Trainingsplänen auszustatten, die sie notfalls privat ausführen können. Ihre jeweiligen Sportfachverbände haben zu dem Thema jedoch gegebenenfalls zusätzlich Informationen oder Hilfestellungen zur Verfügung.

Wir bauen darauf, dass alle Vereine unserer Forderung nachkommen, damit wir zusammen mit der Stadt Münster und dem Land NRW die Geschwindigkeit der Infektionen eindämmen können. Letztlich dienen alle Maßnahmen dazu, das Gesundheitssystem Deutschlands in einem Zustand zu belassen, in dem es handlungs- und heilungsfähig bleibt. Und es dient dazu, die Risikogruppen in unserer Mitte soweit zu schützen, dass Sie im Falle einer Erkrankung die bestmögliche Betreuung in unseren Krankenhäusern erhalten können.

Rechtlicher Hinweis: Die Stadt wird laut gut unterrichteter Quelle bei nicht-erfüllen dieser Auflagen zu ordnungsrechtlichen Mittel greifen. Wie geartet diese ausfallen werden, bleibt bislang offen. Wir bitten alle Vereine darum, es nicht soweit kommen zu lassen.

Das Aussetzen des Sportbetriebs und die Schließung der Sportanlagen erfolgt zunächst bis zum 19. April 2020 (Ende der Osterferien). Die Sportbildungswerk Außenstelle in Münster geht dabei sogar soweit, alle Veranstaltungen (Kursangebote, Qualifizierungen und Weiterbildungen) bis einschließlich 1. Mai 2020 einzustellen. Der Stadtsportbund Münster wird ebenfalls alle Veranstaltungen in dem benannten Zeitraum absagen und mit Augenmaß eine Verlängerung der Maßnahmen ggf. auch ohne Beschluss der Landesregierung oder der Stadt zum Wohle der Gesamtheit der Stadtgesellschaft durchführen.

 


13. März 2020, 16:10 Uhr

Aktuelles Schreiben des Landessportbundes:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kollegen*innen in den Mitgliedsorganisationen des Landessportbundes NRW,

die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland verläuft weiterhin sehr dynamisch. Eine Verlangsamung der Verbreitung ist das wichtigste Ziel aller Verantwortlichen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene. Dies haben die gestrige Pressekonferenz der Bundeskanzlerin mit der Ministerpräsidentenkonferenz und die eben beendete Pressekonferenz des NRW-Ministerpräsidenten sehr deutlich gemacht. Daraus stechen hervor:

  • die Aufforderung, sämtliche nicht unbedingt notwendigen Veranstaltungen abzusagen,
  • die Aufforderung, Sozialkontakte weitgehend einzuschränken,
  • die Ankündigung, dass ab Montag bis vorläufig zum 19. April Kindertagestätten, Schulen und Universitäten ihren Betrieb weitgehend einstellen werden.

Der Landessportbund NRW nimmt dies zum Anlass, sämtliche von ihm und seiner Sportjugend organisierten Veranstaltungen, darunter auch Aus-, Fort- und Weiterbildungskurse ebenfalls bis zum 19. April abzusagen. Außerdem haben wir mit sofortiger Wirkung den Betrieb in unseren Sport- und Erlebnisdörfern Hachen und Hinsbeck und in unserem Sport- und Tagungszentrum Hachen eingestellt.

Zahlreiche NRW-Fachverbände haben darüber hinaus bereits ihren Wettkampfbetrieb aller Altersklassen und Ligen vorläufig eingestellt. Wir planen eine Telefonkonferenz am morgigen Samstag mit den Fachverbänden aus NRW, um die Situation weiter zu beraten und ein möglichst abgestimmtes weiteres Vorgehen zu erreichen.

Es bleibt dabei, dass wir als Landessportbund NRW keine Vorgaben für alle Sporttreibenden, Sportveranstalter, Verbände und Vereine machen können. Rechtlich verantwortlich bleiben die einzelnen Anbieter, Veranstalter und Behörden. Gleichwohl appellieren wir an alle Akteure im organisierten Sport, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung in dieser schwierigen Situation gerecht zu werden und ihren Beitrag dazu zu leisten, dass die Ausbreitung des Coronavirus in NRW verlangsamt wird.

Die Absage von Wettkämpfen, Reisen und sonstigen Veranstaltungen von Sportvereinen, -verbänden und -bünden ist für die Sportvereine, -verbände und -bünde mit großen Unsicherheiten und vielen Fragen verbunden. Wir werden diese Fragen schnellstmöglich bearbeiten und im Laufe der kommenden Woche

  • einen FAQ-Katalog im Internet zur Verfügung stellen sowie
  • eine Servicehotline einrichten.

Bitte richten Sie Ihre Anfragen vorzugsweise schriftlich an die E-Mail-Adresse vibss@lsb.nrw. Das erleichtert eine verlässliche und zügige Bearbeitung.

Wir halten Sie weiter informiert.

Mit freundlichem Gruß

Stefan Klett (Präsident) & Dr. Christoph Niessen (Vorstandsvorsitzender)

 


Stand 13. März 2020, 14:30 Uhr

Vor dem Hintergrund der steigenden Zahl von Corona-Infektionen im Land wurde jetzt ein Erlass des Gesundheitsministeriums an die örtlichen Behörden vorgestellt. Dieser regelt ab sofort den Umgang mit Veranstaltungen. Demnach sollen die örtlichen Behörden Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zu erwartenden Besucher*innen grundsätzlich absagen. Alternativ können die örtlichen Behörden beispielsweise bei sportlichen Großveranstaltungen eine Durchführung ohne Zuschauerbeteiligung prüfen.

Bei Veranstaltungen mit weniger als 1.000 zu erwartenden Besucher*innen ist – wie bisher – eine individuelle Einschätzung der örtlichen Behörden der Veranstaltung erforderlich, ob und welche infektionshygienischen Schutzmaßnahmen zu ergreifen sind. Dabei sind die Vorgaben des Robert-Koch Instituts zu beachten. In Anbetracht der Corona-Krise hat die Stadt Münster eine Checkliste für Veranstaltungen erstellt und auf der Homepage der Stadt (https://www.muenster.de/coronainfo.html#eigsymptome) online gestellt. Dort finde Sie auch weitere rechtliche Hinweise zum Thema.

Faktoren, die Übertragungen des sogenannten SARS-CoV-2 begünstigen, sind demnach eine

  • eher risikogeneigte Zusammensetzung der Teilnehmer (viele Personen, Personen mit Grunderkrankungen etc.)
  • eher risikogeneigte Art der Veranstaltung (Dauer, Anzahl und Intensität der Kontaktmöglichkeiten etc.)
  • eher risikogeneigter Ort der Veranstaltung und Durchführung (bereits Infektionen in der Region, bauliche Gegebenheiten des Veranstaltungsortes etc.).

Empfohlenes Verhalten für Sportvereine

Grundsätzlich sollten alle Sportvereine Rücksprache bei ihren Fachverbänden informieren, wie der Umgang mit sportlichen Ereignissen und der Durchführung von Trainings eingeschätzt wird. Bezogen auf Kurs- oder Sportangebote die explizit für und mit den Risikogruppen (z.B. Herzsportgruppen, Rehasport Angebote, Babyturnen etc.) durchgeführt werden, empfehlen wir als SSB Münster unseren Sportvereinen eine sehr genaue Prüfung der Angebote und des Gefahrenpotentials und empfehlen immer im Zweifel die Absage derartiger Angebote.

Bezogen auf einen möglichen Ansprüche der Teilnehmer*innen an Gebührenpflichtigen Sportkursen, die von Vereinen angeboten werden, gilt das nach dem BGB geschlossene Vertragsverhältnis. Dementsprechend gilt es entweder eine Ersatzleistung oder eine (Teil-)Erstattung der Gebühren aufgrund der nicht erbrachten Leistung der Vereine gegenüber den Teilnehmer*innen zu erbringen. Bezogen auf wirtschaftliche Verluste der Vereine bleiben wir im Gespräch mit dem Landessportbund NRW und weiteren kommunalen Partnern. Und hoffen Ihnen in Bälde weitere Informationen zukommen lassen zu können.

Münstersche Sportvereine sollten sich bei Fragen zur Coronavirus-Problematik weiterhin an das Gesundheitsamt Münster unter der Rufnummer 0251/4925377 wenden.

Aktuelle Infos der Stadt Münster zum neuen Corona-Virus sind unter https://www.muenster.de/corona.html erhältlich.

 

Hilfreiche Links

Umfangreiche Informationen finden sich zudem auf der Homepage des NRW-Gesundheitsministeriums.

Weiter Informationen zum Coronavirus bietet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in einer Videoreihe