Barrierefreie Sportveranstaltungen

Sportveranstaltungen barrierearm zu gestalten, ermöglicht es einem großen Publikum, teil zu haben. Menschen mit Behinderungen, älteren Menschen oder Familien mit Kindern macht Barrierearmut einen angenhemen Veranstaltungsbesuch möglich. Ein gerader und fester Untergund, Rampen, Fahrstühle und breite Türen kommen sowohl Rollstuhlfahrer*innen, als auch Menschen mit Kinderwagen oder Rollatoren zu Gute.

Wer damit beginnen möchte, Veranstaltungen barrierarm zu gestalten, steht meist vor einer großen Anzahl an Maßnahmen, die umgesetzt werden müssen. Hier ist es wichtig daran zu denken, dass Barrierefreiheit das Ziel ist, es aber gerade am Anfang sehr schwierig ist, gleich alle erforderlichen Maßnahmen umzusetzten. Mit wenigen Maßnahmen anzufangen ist also wesentlich inklusiver, als es gleich sein zu lassen, weil die Liste an Dingen, an die gedacht werden muss, zu groß erscheint.

Manche Maßnahmen lassen sich recht einfach umsetzten und erfordern wenig Zeitaufwand und Budget. Andere Barrieren hingegen lassen sich nicht so leicht überwinden, hier bietet u.A. die Aktion Mensch in mehreren Förderlinien monetäre Unterstzützung an.

Um einen ersten Einblick in die Thematik zu bekommen und eine Hilfe zur Orientierung zu erhalten finden Sie im folgenden Links zur Umsetzung von barrierearmen Veranstaltungen:

Barrierefreie Sportstätten

Grundsätzlich sollte es allen Menschen ihren Voraussetzungen nach möglich sein, eine Sportstätte betreten und nutzen zu können. Leider ist das oft, auch aufgrund von alten und maroden Sportstätten, nicht möglich, Manchmal scheitert die Teilnahme am Sportangebot an der Stufe zur Umkleide, manchmal daran, dass kein barrierefreier Parkplatz auf dem Gelände vorhanden ist. Viele Barrieren sind den meisten (nichtbehinderten) Menschen im ersten Moment gar nicht bewusst, da sie für sie im (Sport) Alltag kein Problem darstellen. Will ein Verein nun ein Angebot für Menschen realisieren, die auf bauliche Barrierefreiheit angewiesen sind, stellen sich schnell die Fragen: Ist meine Sportstätte eigentlich barrierefrei und mit welchen (Um-)Baumaßnahmen fange ich am besten an? Eine erste Orientierung gibt es hier:

Barrierefreie Kommunikation

Eine erste Barriere in der Kommunikation kann die Webseite darstellen. Ist sie für einen Screenreader lesbar? Sind die Kontraste ausreichend und die Schrift groß genug? Diese Fragen betreffen auch die Printprodukte bei der Öffentlichkeitsarbeit.

Menschen mit Hörbehinderung benötigen eventuell Gebärdensprachdolmetscher*innen. Menschen mit kognitiven Behinderungen, aber auch Menschen, die Deutsch nicht als Muttersprache gelernt haben, profitieren von Leichter oder Einfacher Sprache, die durch eine klare Struktur und das Weglassen von Fachbegriffen geprägt ist.

Mehr Informationen über eine barrierefreiere Kommunikation finden Sie hier: